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Kampf um Lehre: „Rosins Heldenküche“ bietet Mann aus Werdohl zweite Chance

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Von: Ines Engelmann

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Er will mehr als nur Teller waschen, deshalb macht Dominik Panovski aus Werdohl beim TV-Format „Rosins Heldenküche“ bei Kabel eins mit. Er hat die Chance auf eine Ausbildung zum Koch.

Werdohl – Kochen ist seine Leidenschaft, doch eine Ausbildung als Koch zu finden, ist für Dominik Panovski aus Werdohl nicht leicht. Durch seine Lernschwäche kommt er nicht bei jedem gut an. Es hagelte immer wieder Absagen. Dann wurde er im Internet auf das TV-Format „Rosins Heldenküche“ bei Kabel eins aufmerksam, wo Fernsehkoch Frank Rosin Menschen eine zweite Chance gibt und diesen eine Ausbildung als Koch bei bekannten Gastronomen ermöglicht wird. „Jackpot!“, dachte sich Panovski.

FernsehformatRosins Heldenküche - Letzte Chance Traumjob
TV-SenderKabel eins
Sterne-KochFrank Rosin

„Rosins Heldenküche“ (Kabel eins): Kandidat Dominik Panovski aus Werdohl will Koch werden

Der 23-jährige Mann aus Werdohl bewarb sich bei „Rosins Heldenküche“ (Kabel eins) und stand wenig später das erste Mal vor Frank Rosin und den TV-Kameras. Doch um einen der Ausbildungsplätze zu ergattern, muss Panovski gemeinsam mit den neun anderen Kandidaten erst einmal die berühmten Spitzenköche Alexander Kumptner, The Duc Ngo, Andreu Genestra, Daniel Georgiev und Georg Broich sowie Frank Rosin selbst von sich überzeugen.

Für eine Zukunft mit Perspektive: Frank Rosin (rechts) gibt dem Werdohler Dominik Panovski (2.v.r.) und den anderen Kandidaten von „Rosins Heldenküche“ Anweisungen für die nächste Challenge.
Für eine Zukunft mit Perspektive: Frank Rosin (rechts) gibt dem Werdohler Dominik Panovski (2.v.r.) und den anderen Kandidaten von „Rosins Heldenküche“ Anweisungen für die nächste Challenge. © Willi Weber/Kabel eins

„Ich war sehr aufgeregt, als ich das erste Mal vor der Kamera stand. Ich wusste oft gar nicht, was ich sagen sollte“, schildert Panovski seine Erfahrungen bei „Rosins Heldenküche“ (Kabel eins) auf Nachfrage unserer Redaktion. Doch der 23-Jährige hat bereits fünf von insgesamt neun weiteren Kandidaten beim TV-Format hinter sich gelassen und hat nun realistische Chancen auf eine Ausbildung bei einen der Spitzenköche. Denn der Werdohler zeigt, dass er zielstrebig und gewissenhaft in der Küche arbeiten kann.

Panovski erlebt Höhen und Tiefen als Kandidat bei „Rosins Heldenküche“ bei Kabel eins

Doch der Weg bis dahin war für Panovski nicht immer leicht. Er fiel bei „Rosins Heldenküche“ (Kabel eins) gleich mehrfach wegen seiner Vergesslichkeit negativ auf und bekam harte Konsequenzen zu spüren. „Ich habe gleich zweimal meinen Spindschlüssel zuhause vergessen, hatte deshalb keine Arbeitskleidung und bei einem weiteren Mal auch noch in der Eile zwei rechte Paar Arbeitsschuhe eingepackt und wollte dann in der Küche meine Straßenschuhe anziehen“, erzählt Panovski von seiner schwersten Zeit im Gastro-Bootcamp. Die Konsequenz: Der Werdohler durfte nicht an der Qualifikation für den wichtigen Praktikumstag bei Großcaterer Georg Broich in der VIP-Lounge im Stadion von Borussia Mönchengladbach teilnehmen.

Das war für den 23-Jährigen besonders bitter, denn „ich habe mich auf die Challenge sehr gefreut. Wir sollten an dem Tag Sandwiches zubereiten, das wäre eine Aufgabe gewesen, bei der ich abliefern wollte“. Und auch zuvor bewies er dem Caterer Broich, dass er das Zeug zum Koch hat. Immer wieder erhielt er in „Rosins Heldenküche“ (Kabel eins) Lob. Doch die Chance auf den Praktikumstag hatte sich Panovski durch seine Vergesslichkeit selbst genommen. Den begehrten Praktikumsplatz erkämpfte sich der 25-jährige Brian. Panovski kann die Entscheidung von Rosin nachvollziehen: „Ich bin manchmal wirklich tollpatschig, aber ich hatte Glück, dass das kein Ende für mich war. Rosin hat trotzdem Potenzial in mir gesehen und das musste ich ihm dann auch beweisen.“

Lernschwäche: Panovski kämpft bei „Rosins Heldenküche“ um seinen Traumjob

Die Vergesslichkeit des Werdohlers bei „Rosins Heldenküche“ (Kabel eins) ist auch auf seine Lernschwäche im Bereich Sprache und Entwicklung zurückzuführen. Panovski bezeichnet sich selbst als „nicht die hellste Kerze“, versucht aber seinen Weg zu gehen. Er besuchte eine Förderschule, absolvierte im Anschluss eine Ausbildung als Beikoch und holte währenddessen auch seinen Hauptschulabschluss nach. Aber er wollte mehr als nur Suppen und Salate zubereiten und Teller spülen. Trotzdem verlief die Suche nach einer Ausbildung als Koch für Panovski bisher ohne Erfolg. Gemeinsam mit seiner Mutter lebt er in der Nähe des Werdohler Bahnhofs und hält sich finanziell als Putzkraft über Wasser.

Nimmt die Herausforderung an: Dominik Panovski aus Werdohl ist bei „Rosins Heldenküche“ (Kabel eins) voller Tatendrang.
Nimmt die Herausforderung an: Dominik Panovski aus Werdohl ist bei „Rosins Heldenküche“ (Kabel eins) voller Tatendrang. © Kabel eins

Für die Aussicht auf eine Ausbildung als Koch ging Panovski ein großes Risiko ein: Seinen Putzjob schmiss der 23-Jährige und riskierte, am Ende ohne Ausbildung – und auch ohne Job – dazustehen. „Ich wollte das aber unbedingt, denn so eine Chance kriegt man nicht noch einmal im Leben. Ich wollte diese Chance nutzen und kämpfe auch dafür“, sagt Panovski. Seine Mutter und auch seine drei Brüder stehen voll hinter ihm. Schon jetzt resümiert der Werdohler: „Dieses TV-Format war eine der geilsten Erfahrungen, die ich je machen konnte.“

„Rosins Heldenküche“: So geht es für die Kandidaten bei Kabel eins weiter

Wie sich Panovski in „Rosins Heldenküche“ weiterhin schlägt, wird am Donnerstag, 10. Februar, ab 20.15 Uhr bei Kabel eins gezeigt. Die Kandidaten müssen dann das Lieblingsgericht von Rosin kochen: Königsberger Klopse. Wer ihn und den Spitzenkoch Daniel Georgiev überzeugt, gewinnt den letzten Praktikumsplatz – im Sternerestaurant Ratsstuben in Haltern am See.

Der Sternekoch Frank Rosin war bereits im April 2018 auf Rentrop bei den Schwestern Andrea und Silvana Cambiolo zu Gast. Er drehte in ihrem Restaurant „Culo del Mondo“ (deutsch: „Am Arsch der Welt“) für den Sender Kabel die Doku-Soap „Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf“.

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