SPD fragt nach schnellem Internet für Werdohl

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An vielen Stellen in Werdohl werden derzeit Kabel für den Breitbandausbau gezogen, die SPD hat dazu Fragen an die Verwaltung gerichtet.

Werdohl - Überall in der Stadt werde eifrig „gebuddelt“, hatte die SPD in einer Anfrage an die Verwaltung am Montag im Hauptausschuss festgestellt, offensichtlich arbeite die Telekom an der Verlegung von Breitbandtechnik.

Zu den Bauarbeiten einerseits und zum schnellen Internet andererseits hatte die SPD so viele Fragen, dass die Bürgermeisterin detaillierte Antworten zu einem späteren Zeitpunkt versprach. 

Zur Sorge der SPD, die Stadt habe die vielen „doch recht zügigen“ Kabelbaustellen in den Bürgersteigen eventuell nicht im Blick, antwortete Fachbereichsleiter Michael Grabs. „Natürlich“ überwache die Stadt im Rahmen seit Jahren bestehender Übereinkünfte die Baustellen Dritter auf städtischen Grundstücken. 

Werden Arbeiten sachgerecht ausgeführt?

Wilhelm Jansen wollte für die SPD aber nicht nur wissen, ob die Arbeiten auch ordnungsgemäß und sachgerecht ausgeführt würden. Er fragte: „Besteht eine digitale Erfassung der Leitungswege und gibt dieses Kartenwerk auch die jeweiligen Anbieter wieder? Sind die Angaben öffentlich zugänglich?“ 

Die Sozialdemokraten wollen den Netzausbau auch für den privaten Bürger erreichen, nach jüngsten Aussagen ließen die Ausbau- und Abschlussarbeiten des Bundes für den privaten Bereich aber noch geraume Zeit auf sich warten. 

Die SPD fragt deshalb: „Hat die Verwaltung konkrete Erkenntnisse über die weiteren Erschließungen beziehungsweise Anschlussmöglichkeiten für die Stadtgebiete außerhalb der Innenstadt? Wäre es zweckmäßig, Kontakt zu anderen Anbietern aufzunehmen, wie es Neuenrade und Balve mit Innogy gemacht haben, um schneller zu einem positiven Ergebnis zu gelangen?“ 

Wissen wollen Jansen und seine Fraktion von der Verwaltung, wer sich dort mit welchem Stellenanteil für den Breitbandausbau engagiere und welchen Stellenwert die Verwaltungsspitze dem Thema beimesse. Die SPD fragt, ob der Breitbandausbau nicht oberste Priorität besitzen sollte.

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