Werdohler Schützenverein

Zweite Kompanie in Werdohl tritt weiter alleine an

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Die kleinste Kompanie des Werdohler Schützenvereins traf sich am Sonntag zur Herbstversammlung.

Werdohl - Vakant bleibt der Posten des stellvertretenden Schießmeisters bei der 2. Kompanie im Werdohler Schützenverein (WSV). Auch bei der Herbstversammlung der Kompanie am Sonntagmorgen in der Gaststätte Haus Werdohl konnte niemand für diese Position gefunden werden. 17 Mitglieder waren gekommen.

Kompanieführer Markus Balz blickte zunächst zurück aufs jüngste Schützenfest. Er teilte mit, das Antreten der Kompanie am Sonntagmittag am Bistro LA sei gut verlaufen. Die Zweite sei dort eine Stunde früher als bei vorherigen Festen gestartet, um dann auch am gemeinsamen Antreten aller Kompanien im Zelt teilnehmen zu können. Daran habe es Kritik aus dem Hauptvorstand gegeben. Doch Balz betonte: „Da gibt es keine Diskussion. Das werden wir definitiv weiter so halten.“

Udo Müller – Kompaniemitglied und 2. Vorsitzender des WSV – betonte jedoch: „Jedes Bier, das nicht im Zelt getrunken wird, schadet dem Verein.“ Andere lenkten ein: Man könne ja im Bistro LA auch an einem anderen Schützenfesttag antreten. Wieder andere konterten: „Wenn wir uns dort nicht sonntags treffen, bleibe ich dann aber lieber eine oder zwei Stunden länger im Bett. Wir sind über das Wochenende so viel im Zelt, das muss ich dann nicht auch noch am Sonntagmittag haben. Und sich dann woanders zu treffen, ist doch mal eine willkommene Abwechslung.“ Ein drittes Kompaniemitglied ergänzte: „Und im LA kann ich mich ja auch mal in Ruhe mit anderen unterhalten. Da gibt es nicht diese störende Geräuschkulisse.“

Kompanieführer Markus Balz leitete die Versammlung.

Kompanieführer Balz verkündete dann den Vorstandsbeschluss, für die beiden Fahnenoffiziere zwei neue Säbel zu kaufen. Am Werdohler Weihnachtsmarkt hingegen werde sich die Zweite in diesem Jahr nicht beteiligen. Dann wurde aus personellen Gründen auch beschlossen, nicht beim nächsten Osterfeuer zu helfen.

Spieß Mario Hofmann blickte auf das Sommerfest zurück: „An allen Ecken und Enden fehlten helfende Hände. Sogar Mitglieder anderer Kompanien haben mit angepackt. Auch was den Besuch angeht, war bei unserer Kompanie null.“ Sein Fazit: „Das ist so nicht mehr machbar. Das ist eine Katastrophe.“ Zwar habe die Bevölkerung das Fest gut angenommen, Nutzen und Aufwand stünden aber in keinem Zusammenhang zueinander.

Gut war hingegen sein Fazit zum Mount-Everest-Lauf. Abgesehen vom Wetter, sei dies optimal verlaufen und habe sehr viel Spaß gemacht. Der stellvertretende Kompanieführer Lutz Hoffmann betonte: „Das Zusammenspiel der vielen Vereine, die daran gearbeitet haben, war hervorragend.“

Hoffmann verkündete dann bereits, dass er bei der Frühjahrsversammlung 2018 nicht erneut als stellvertretender Kompanieführer kandidieren werde.

Nächster Termin für die Zweite ist am Samstag, 2. Dezember, die Weihnachtsfeier, die ab 11 Uhr im Haus Werdohl stattfinden soll.

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