Flüchtlinge gestalten den Ankommens-Treffpunkt

Die jungen Männer, die im Übergangsheim Im Winkel wohnen, gestaltetn den Werdohler Ankommenstreffpunkt farbenfroh. - Foto Sarah Stausberg/Märkischer Kreis

Werdohl -  In sterilem Weiß wirkte der „Komm-an NRW“ Ankommens-Treffpunkt im Übergangsheim im Winkel in Werdohl bis jetzt wenig einladend. Seit Freitag ziert nun eine bunt gestaltete Weltkarte die bisher kahle Wand.

Mitarbeiter der Stadt Werdohl, des Kommunalen Integrationszentrums MK und die geflüchteten jungen Männer, die im Übergangsheim wohnen, haben die Wand unter Anleitung und mit Unterstützung der Hemeraner Künstlerin Lorina May verschönert.

Dabei ging es aber nicht nur darum, die Räume aufzuwerten. Vielmehr war das Ziel, einen Lebensraum zu schaffen, in dem sich die Bewohner des Hauses wohlfühlen und miteinander in Kontakt kommen können. Zudem solle der neugestaltete Raum darüber hinaus Platz für gemeinsame Aktivitäten bieten.

Die jungen Männer beteiligten sich mit viel Elan an den Malerarbeiten. Sie freuten sich, dass sie durch ihren eigenen Einsatz nun einen schönen Begegnungs- und Lebensraum gestalten konnten, der jetzt für alle frei zugänglich ist.

Finanziert und unterstützt wurde dieses Projekt durch das Landesprogramm „Komm-an NRW“, welches durch das Kommunale Integrationszentrum im Märkischen Kreis koordiniert wird. Mit der Unterstützung durch das Programm seien seit 2016 bereits zahlreiche Projekte und Maßnahme angestoßen und durchgeführt worden..

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare