21 Firmen und Büros am Bahnhof

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Am künftigen Aufgang zum Kleinen Kulturform sind die Arbeiter mit den Vorarbeiten e beschäftigt. ▪

WERDOHL ▪ Geht es nach Bürgermeister Siegfried Griebsch und Stadtplaner Stefan Groß, dann soll der Werdohler Bahnhof im ersten Quartal des kommenden Jahres eröffnet werden. Damit das gelingt, sind 21 verschiedene Handwerksbetriebe und Ingenieurbüros mit der Sanierung des altehrwürdigen Gebäudes beschäftigt.

„Der Außenfassade auf der Vorderseite des Gebäudes fehlt noch der letzte Anstrich“, erklärt Stadtplaner Stefan Groß. Im Inneren des historischen Gemäuers wartet ebenfalls noch eine Menge Arbeit auf die Handwerker: Die Holztreppe, die ins erste Obergeschoss führt – dort wo künftig die Mitarbeiter der Werdohler Wohnungsgesellschaft ihre neue Bleibe finden – ist bereits durch eine Stahlbetontreppe ersetzt.

Auf der anderen Seite des Gebäudes – am künftigen Aufgang zum Kleinen Kulturforum und zur Kinderkunstwerkstatt sind die Arbeiter gerade mit den Vorarbeiten für die neue Treppenanlage beschäftigt, die neue Variante soll ebenfalls aus Stahlbeton sein. „Der Aufzugsschacht ist auch schon gegossen worden. Bis dieser eingebaut werden kann, muss der Schacht noch aushärten“, verrät Groß bei einem Rundgang mit dem Süderländer Volksfreund durch das Gebäude.

Dort wo künftig die Jungen und Mädchen in der Kinderkunstwerkstatt mit Pinsel und Farbe ihrer Kreativität freien Lauf lassen und die Besucher die neu konzipierte Dauerausstellung des Stadtmuseums bewundern, ist die Deckenertüchtigung bereits abgeschlossen. „Gleichzeitig fängt jetzt der Estrichbauer an, die Böden, die nicht durch die Deckenertüchtigung aufgebessert wurden“, herzustellen“, berichtet Stadtplaner Stefan Groß.

Im Keller verlegen die Elektriker derzeit Leitungen. Während für das Stadtarchiv drei Räume vorbehalten sein sollen, werde der Rest des großen Gewölbes als Lager genutzt. Auch einige Technikräume sollen im Keller entstehen.

„Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrik fehlen noch. Der Trockenbauer hat in dieser Woche angefangen“, erklärt Groß die jetzt anstehenden Arbeiten. Als nächstes soll dann der Innenausbau folgen: Dann haben Fliesenleger und Maler das Sagen im Bahnhofsgebäude. Auch das Außengelände wird noch hergerichtete. So soll die Rampe vor dem historischen Gebäude künftig weichen.

Zunächst hatten die Verantwortlichen im Rathaus mit Umbau- und Sanierungskosten von 2,4 Millionen Euro für den Gebäudekomplex – dieser bietet 1 300 Quadratmeter Nutzfläche – kalkuliert. Mittlerweile werden drei Millionen Euro veranschlagt (wir berichteten). Einen Teil der Kosten finanzieren Land und Bund im Rahmen des Stadtumbaus West. Die übrige Summe tragen Stadt, Privatnutzer wie die Wohnungsgesellschaft – diese zieht in den Teil, in dem einst Spielhalle und Gaststätte untergebracht waren – und die Bäckerei Grote. ▪ von Ute Heinze

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