Feuerwehr-Einsatz

Knall und Gasgeruch wecken Bewohner an der Osemundstraße

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Die Feuerwehr Werdohl wurde Dienstagnacht in die Osemundstraße gerufen, weil Anwohner dort Gas gerochen hatten.

Werdohl - In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch haben Anwohner der Osemundstraße um 1.45 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Sie waren aufgewacht, als es im Keller des Hauses mehrmals geknallt hat. Zudem hatten einige Bewohner Gas gerochen, erläuterte Feuerwehrleiter Kai Tebrün auf Nachfrage.

Feuerwehr, Polizei und Stadtwerke rückten an. Der Gasgeruch war jedoch aus dem Keller verflogen, da zwischenzeitlich gelüftet wurde. Doch nachdem die Einsatzkräfte zunächst den Gashaupthahn der Zentralheizung im Keller abgedreht hatten, konnten sie kein ausgetretenes Gas mehr messen, erklärte Tebrün weiter.

Da jedoch mehrere Anwohner von lauten Knallgeräuschen berichteten und auch Gas gerochen haben, versuchten die Einsatzkräfte etwas anderes: Sie drehten den Gashahn wieder auf und haben mit einem speziellen Gerät der Stadtwerke direkt im Heizungskessel messen können, dass tatsächlich eine kleine Menge Gas austritt. Das weist laut Tebrün auf ein kleines Leck hin, das schließlich auch zur Verpuffung und somit zum Knall geführt habe.

Daraufhin drehten die Kräfte den Gashahn wieder zu und die Bewohner mussten die Nacht ohne funktionierende Heizung verbringen. Nun sei der Betreiber, die Werdohler Wohnungsgesellschaft (Woge), in der Pflicht. Sie müsse nun schnellstmöglich den Heizkessel instand setzen, sagte Kai Tebrün.

Markus Zanger, Prokurist der Woge, berichtete auf Nachfrage, dass der neue Heizkessel bereits Mittwochmorgen bestellt, angeliefert und eingebaut wurde. Zanger geht davon aus, dass die Heizung ab heute Mittag schon wieder in Betrieb genommen werden kann. Bis dahin habe die Wohnungsgesellschaft die Mieter mit Heizradiatoren versorgt.

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