Nach Brand bei Fischer droht Gasflasche zu platzen

(Symbolfoto)

Werdohl - Nach einem kleineren Brand in der Werdohler Niederlassung der Georg Fischer GmbH musste die Feuerwehr am Donnerstagabend ausrücken, um eine erhitzte Gasflasche zu kühlen.

Gegen 21.30 Uhr wurde der Löschzug Stadtmitte am Donnerstagabend zur Schlesingerstraße gerufen. Dort war in dem Unternehmen, das Aluminium-Druckguss-Bauteile für Fahrzeuge herstellt, ein Feuer ausgebrochen. Den Brand selbst , der nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei durch Funkenflug bei Arbeiten entstanden war, hätten Mitarbeiter des Unternehmens selbst löschen können, teilte Stadtbrandinspektor Manfred Theile mit. Ein Problem habe allerdings eine Flasche mit Acetylengas auf einem fahrbaren Schweißgerät dargestellt. Diese habe sich bei dem Brand erwärmt und sei dadurch zu einer Gefahr geworden, erklärte Theile.

Die Feuerwehr habe den Zustand der Schweißgasflasche mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und dann damit begonnen, die Flasche mit Wasser abzukühlen, erklärte der Stadtbrandinspektor, wie die Feuerwehr in diesem Fall vorgegangen ist. Nach einiger Zeit habe die Feuerwehr die Flasche auch ins Freie transportieren können, wo sie schließlich in einem Wasserbad habe gelagert werden können. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte etwa anderthalb Stunden.

Wird eine Acetylenflasche zu warm, kann sie auch nach mehrere Stunden noch bersten. Verantwortlich dafür ist das relativ langsame Fortschreiten des durch die Wärmeeinwirkung ausgelösten Acetylenzerfalls im porösen Material der Flasche. Dem Bersten der Flasche kann mit langfristiger Kühlung entgegengewirkt werden.

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