Lauter Knall im Hausflur ruft Feuerwehr auf den Plan

Im Treppenhaus eines Wohnhauses an der Schulstraße haben Unbekannte einen Silvesterbböller gezündet und damit die Bewohner aufgeschreckt.

Werdohl - Wegen einer „Explosion im Hausflur“, so zitierte Polizei-Pressesprecher Marcel Dilling aus dem Notruf einer Anwohnerin, mussten Polizei und Feuerwehr gegen 4.15 Uhr in der Nacht zu Karfreitag an die Schulstraße ausrücken.

Die Feuerwehr ging von einem Zimmerbrand aus und alarmierte den gesamten Löschzug Stadtmitte. Vor Ort stellte sich dann aber schnell heraus, dass im Treppenhaus jemand einen Silvesterböller gezündet hatte. Wer dafür verantwortlich war, ließ sich nach Worten des Polizeisprechers nicht mehr feststellen. Allerdings seien augenscheinlich Jugendliche davongelaufen. Das unerlaubte Zünden von Knallkörpern stelle einen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz und gegen das Immissionschutzgesetz dar, erklärte Polizeisprecher Dilling. Dafür könne eine Geldbuße in vierstelliger Höhe verhängt werden.

Am Ostermontagabend musste die dann bei der Behebung eines Wasserschadens im Technikraum des Freibads helfen. Nach einem Rohrschaden waren nach Angaben von Frank Schlutow, Geschäftsführer der Bäderbetriebe, mehrere hundert Kubikmeter Wasser aus dem Schwimmbecken teilweise unkontrolliert abgeflossen. Im darunter liegenden Technikraum habe es sich daraufhin derart gestaut, dass die eingebaute Pumpe überfordert gewesen sei. Der Löschzug Stadtmitte musste mit einer stärkeren Pumpe aushelfen. Etwa zwei Stunden lang waren die Helfer im Einsatz.

Wie hoch der entstandene Schaden ist, lässt sich nach Schlutows Worten noch nicht abschätzen. Der Maschinenraum sei über den Winter spannungslos geschaltet. Er müsse nun zunächst wieder getrocknet werden, ehe die Stromversorgung wieder hergestellt werden könne. Erst dann sei feststellbar, ob durch eingedrungenes Wasser etwas beschädigt worden sei.

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