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Feuerwehr rettet Mann aus verrauchter Wohnung

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Von: Volker Griese

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In Ütterlingsen musste die Feuerwehr, ähnlich wie hier bei einer Übung, in der Nacht zu Dienstag in eine verrauchte Wohnung vordringen
In Ütterlingsen musste die Feuerwehr, ähnlich wie hier bei einer Übung, in der Nacht zu Dienstag in eine verrauchte Wohnung vordringen © Michael Koll (Archivfoto)

In Ütterlingsen hat die Feuerwehr in der Nacht zu Dienstag einen 25-jährigen Mann aus einer verrauchten Wohnung retten müssen. Zuvor hatten Nachbarn die Brandbekämpfer alarmiert.

Werdohl ‒ Bewohner des Sechsfamilienhauses an der Breslauer Straße hatten gegen 1.20 Uhr das Geräusch eines Heimrauchmelders aus der Wohnung im ersten Obergeschoss wahrgenommen und die Feuerwehr verständigt. Noch vor dem Löschzug Stadtmitte traf die Polizei am Ort des Geschehens ein. Die Beamten erkannten an der starken Rauchentwicklung, dass Gefahr im Verzug war und traten die Wohnungstür ein.

Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Einsatzkräfte der Feuerwehr wagten sich in den Wohnungsflur vor und fanden dort den bewusstlosen 25-Jährigen. Sie trugen ihn aus der Wohnung und übergaben ihn dem mit zwei Fahrzeugen und einem Notarzt ebenfalls alarmierten Rettungsdienst.

Der Verdacht, dass sich noch weitere Personen in der Wohnung befinden, habe sich nicht bestätigt, sagte Löschzugführer Christof Niggemann am Tag nach dem Einsatz. Die Feuerwehr habe die ganze Wohnung abgesucht, aber niemanden mehr gefunden.

Der 25-Jährige wurde noch in der Nacht in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach Angaben der Polizei war er am Dienstag aber schon auf dem Weg der Besserung, die akute Lebensgefahr war gebannt.

Über die Ursache der Rauchentwicklung gab es am Dienstag, als die Ermittlungen der Polizei noch andauerten, noch keine Erkenntnisse. Am Mittwoch werde sich ein Brandsachverständiger ein Bild von der Lage machen, sagte Polizeisprecher Christof Hüls.

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