Feuerwehr eilt Hund zu Hilfe

Mit vereinten Kräften ziehen die Feuerwehrleute den nassen Schäferhund über zwei Steckleitern die Böschung herauf.

WERDOHL ▪ Es ist 11.54 Uhr am Freitagvormittag, als bei der Feuerwehrleitstelle die Einsatzmeldung „Tier in Not“ eingeht. Am Lenneufer nahe der Altenaer Straße soll ein Hund die Böschung nicht mehr hochkommen.

Während sich der Löschzug Stadtmitte auf den Weg zum Ort des Geschehens macht, versucht Margret Mrowinski den 50 Kilogramm schweren, weißen kanadischen Schäferhund ihrer Tochter zurück auf den Weg zu ziehen – ohne Erfolg. Von Jana Peuckert

Schließlich treffen die 13 Kameraden der Feuerwehr ein. Mit Steckleitern gelingt es den Rettern schnell, den acht Jahre alten Nelson aus seiner Notlage zu befreien. Überglücklich schließt Margarete Mrowinski das Tier in ihre Arme. „Es ist der Hund meiner Tochter. Ich passe auf ihn auf, während sie im Urlaub ist“, berichtet die Frau.

Als Nelson das Wasser gesehen habe, sei er völlig außer sich losgestürzt und habe ein paar Runden in der Lenne gedreht. Aufgrund einer kürzlich vorgenommenen Operation sei seine Muskulatur sehr geschwächt. Und so habe ihm letztlich die Kraft gefehlt, sich von selbst den Abhang heraufzuziehen.

Burga Sprafke, die Schwester von Margarete Mrowinski beobachtet das Spektakel aus der Ferne und alarmiert per Handy die Feuerwehr.

Geduldig lässt sich der pudelnasse kanadische Schäferhund retten. „Jetzt ist erstmal ein Bad nötig“, erklärt Margarete Mrowinski während sie das tropfende Tier liebevoll krault.

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