Einsatz beendet

Kilometerlange Ölspur von Neuenrade nach Werdohl - Straßen zum Teil gesperrt

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Auch an der Kreuzung von B 236 und B 229 war die Feuerwehr im Einsatz. Mit einem chemischen Mittel wurde der Ölfilm aufgelöst.

[Update 13.45 Uhr] Werdohl - In Werdohl war am Donnerstagmorgen die Feuerwehr stundenlang im Einsatz. Mehrere Ölspuren auf einer großen Fläche mussten beseitigt werden, dafür mussten zeitweise auch Straßen gesperrt werden.

Alarmiert wurde die Feuerwehr Werdohl bereits um 8.24 Uhr, wegen Ölspuren im Versetal. Betroffen waren die Heim- und die Brückenstraße in Eveking und die Fischerei und der Schulweg in Kleinhammer.

Hinzu kam die Meldung über Ölspuren auf der B 229 von Bärenstein nach Lüdenscheid und von der Kreuzung von B 236 und B 229 bis nach Neuenrade. Auch in der Nachbarstadt war die Feuerwehr im Einsatz, hier zog sich die Ölspur bis zum Flugplatz in Küntrop.

Um die Ölspuren gefahrlos beseitigen zu können, mussten die Straßen oder einzelne Fahrbahnen kurzfristig gesperrt werden. Vor allem an der Kreuzung von B 236 und B 229 staute sich der Verkehr, da die B 229 in Richtung Neuenrade gesperrt werden musste.

Die Ölspur reicht laut den Wehrleuten bis zum Flugplatz in Küntrop. Durch die Sperrung der Fahrbahn staute sich an der Kreuzung vor VDM der Verkehr.

Im Schritttempo fuhren Feuerwehr und Mitarbeiter des Baubetriebshofes die Straße ab und versprühten ein chemisches Mittel, dass den Ölfilm zersetzt. "Der Bauhof hat uns auch mit einem Streufahrzeug mit Bindemittel unterstützt", bedankte sich Wehrleiter Kai Tebrün.

Wehrleiter Kai Tebrün vermutet mehrere Verursacher

Nachdem die Werdohler Wehr Straßen.NRW über die Ölspur auf der Bundesstraße informiert hatte, schickte der Landesbetrieb ein Reinigungsunternehmen, dass die B 229 im Versetal von Öl befreite. "Von uns gab es dann den Hinweis, dass sie sich auch die B 229 in Richtung Neuenrade noch ansehen sollten", sagte Kai Tebrün.

Die vielen Ölspuren können laut ihm nicht von einem Fahrzeug alleine stammen. Hinweise auf die Verursacher gebe es noch nicht. Eine Frau habe sich zwar bei der Feuerwehr gemeldet, sie habe die betroffenen Straßen allerdings gar nicht befahren. "Von ihr kann das also nicht sein", sagte Tebrün.

Falls die Verursacher ermittelt werden können, müssen sie oder ihre Versicherung die Kosten für die Beseitigung übernehmen.

Im Einsatz waren etwa 25 Wehrleute und zwei Mitarbeiter des Baubetriebshofs. Nach mehr als drei Stunden war der Einsatz um etwa 11.30 Uhr beendet.

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