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Feueralarm im Flüchtlingsheim: Wehr im Einsatz, Verursacher türmt

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Von: Maximilian Birke

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An der Straße Osmecke wurden mehrere Einsatzfahrzeuge in Stellung gebracht.
An der Straße Osmecke wurden mehrere Einsatzfahrzeuge in Stellung gebracht. © Maximilian Birke

Kurz nach 15 Uhr heulten am Freitag die Sirenen in Kleinhammer und Eveking. Die Feuerwehr rückte mit einem großen Aufgebot zum Flüchtlingsheim an der Straße Osmecke aus. Schon vor zwei Tagen hatte es dort einen kleineren Brand gegeben.

Werdohl – In der Unterkunft hatte ein Rauchmelder ausgelöst. Aufmerksame Nachbarn hörten dies und wählten den Notruf. Mit knapp 40 Kräften rückte die Feuerwehr an, die von einem Brand im Gebäude ausgehen musste. Die Einsatzkräfte bauten einen Löschangriff auf und gingen unter Atemschutz in die Wohnung. „Dort stand ein Fenster weit offen. Der Verursacher des Feueralarms war scheinbar getürmt“, sagte Wehrleiter Kai Tebrün.

Einen Brand konnte der Angriffstrupp nicht feststellen. Der Rauchmelder sei bereits verstummt gewesen als die Feuerwehr das Gebäude betrat. „Kollegen von der Polizei, die kurz vor uns eintrafen, hatten das Piepen aber noch gehört“, so Tebrün. In der Flüchtlingsunterkunft habe die Feuerwehr mit Rauchmeldern schon allerhand erlebt. „Wir hatten es schon, dass sie mit Alufolie eingepackt wurden. Vielleicht um im Zimmer rauchen zu können, das ist aber Spekulation“, berichtet der Leiter.

Erst am Mittwoch musste die Feuerwehr ebenfalls zu der Adresse fahren. Ein tragbares Induktions-Kochfeld schmorte in einer Wohnung und löste auch dort den Rauchmelder aus. Die Feuerwehr musste das Gerät demontieren und ablöschen.

Am Freitag allerdings war kein weiteres Eingreifen erforderlich. Die Einsatzkräfte rückten nach rund 45 Minuten wieder ab. Vor Ort waren der Löschzug Kleinhammer (zu dem die Löschgruppe Brüninghaus zählt) und der Löschzug Eveking. Zusätzlich war die Drehleiter des Löschzugs Stadtmitte ausgerückt.

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