Einsatz auf der Königsburg

Feueralarm: Brandbekämpfer müssen Haustür aufbrechen

Die Feuerwehr musste die Haustür aufbrechen, um sich Zutritt zu der Wohnung zu verschaffen, in der der Rauchmelder angeschlagen hatte.
+
Die Feuerwehr musste die Haustür aufbrechen, um sich Zutritt zu der Wohnung zu verschaffen, in der der Rauchmelder angeschlagen hatte.

Zu einem Wohnungsbrand wurde die Werdohler Feuerwehr am Sonntagnachmittag gerufen. Es war besondere Eile geboten, denn es wurde angenommen, dass sich noch eine Person in dem Haus befinden könnte, in dem ein Rauchmelder angeschlagen hatte.

Werdohl ‒ [UPDATE] Gegen 15 Uhr wurden die Feuerwehreinheiten Brüninghaus und Kleinhammer und Teile des Löschzugs Stadtmitte am Sonntag zu einem Wohnungsbrand an der Vorthstaße gerufen. Insgesamt rückten etwa 50 Einsatzkräfte aus.

Nachbarn, die bei dem schönen Sommerwetter im Garten saßen, hatten den Alarm eines Rauchmelders aus der Nachbarwohnung gehört und Brandgeruch wahrgenommen und sofort die Feuerwehr alarmiert. Weil nicht genau klar war, ob die Bewohnerin der Wohnung zuhause war und von dem möglichen Feuer nichts mitbekommen hatte, drückten die Brandbekämpfer besonders aufs Tempo: Mit Äxten, Hebel- und Brechwerkszeugen versuchten sie die Haustür zu öffnen. „Die Hoffnung, nur eine kleine Scheibe einschlagen zu müssen und die Tür dann von innen öffnen zu können, hat sich zerschlagen, denn die Tür war verriegelt“, erklärte Feuerwehrchef Kai Tebrün, warum die Feuerwehr zu brachialen Mitteln greifen musste.

Nach quälend langen Minuten war es den Einsatzkräften endlich gelungen, sich Zutritt zu der Wohnung zu verschaffen. Mittlerweile war aber auch klar, dass die Bewohnerin wohl nicht zuhause war; Nachbarn hatten sie telefonisch erreichen können.

Die Feuerwehrmänner, die als erste in die Wohnung gegangen waren, um die Ursache des Brandgeruchs zu suchen, kamen schnell wieder heraus und konnten Entwarnung geben: Auf dem eingeschalteten Küchenherd hatten sie einen Schnellkochtopf gefunden, dessen verkohlter Inhalt den Alarm ausgelöst hatte. Im Freien kühlte ein Feuerwehrmann das glühend heiße Kochgerät ab.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare