Komplexe Lage

Feuer auf Kraftwerksgelände: Wehr mit vielen Kräften im Einsatz

Die Feuerwehr war auf dem Kraftwerksgelände in Elverlingsen im Einsatz.
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Die Feuerwehr war auf dem Kraftwerksgelände in Elverlingsen im Einsatz.

Großeinsatz für die Werdohler Feuerwehr in der Nacht auf Dienstag: Nachdem um 23.58 Uhr ein Brand im Gebäude auf dem Gelände des stillgelegten Mark-E-Kohlekraftwerks gemeldet wurde, waren rund 50 Kräfte über mehrere Stunden vor Ort.

Im Bereich der Rauchgasentschwefelungsanlage hatte zunächst die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Als die Mark-E-Mitarbeiter den betroffenen Bereich kontrollierten, entdeckten sie aus einem Schacht tatsächlich Feuerschein und Rauch. „Dort hatte es offensichtlich einen Kurzschluss gegeben. Durch den Kurzschluss in der 10-kv-Leitung wurde der Druck in dem Schacht so groß, dass der Schachtdeckel angehoben wurde“, sagte Wehrleiter Kai Tebrün.

Kräfte des Löschzuges Stadtmitte gingen deshalb unter Atemschutz in den Schaft, um das brennende Kabel mit Wasser und einem CO2-Löscher abzulöschen. Zuvor war der gesamte Bereich stromlos geschaltet worden.

Einsatz unter Atemschutz

„Der gesamte Einsatz war schwierig, weil wir zunächst die genaue Brandstelle lokalisieren mussten. Diese war unterirdisch, zudem der Bereich stark verraucht“, berichtete Tebrün. Nachdem die Flammen gelöscht waren, kontrollierten die Einsatzkräfte den Abschnitt mit einer Wärmebildkamera, um mögliche weitere Glutnester zu entdecken. „Mit den Aufräumarbeiten waren wir rund drei Stunden beschäftigt, waren erst gegen 3 Uhr in den Gerätehäusern zurück“, sagte Tebrün.

Neben einem Großaufgebot der Feuerwehr war auch die Polizei in Elverlingsen im Einsatz.

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