Feuchtigkeitsschäden an der Sporthalle Riesei behoben

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Hausmeister Wiese in der Sporthalle Riesei.

WERDOHL - Die Feuchtigkeitsschäden an der Sporthalle Riesei können rascher und kostengünstiger beseitigt werden als anfangs angenommen. Der städtische Bauleiter Peter Grau teilte am Mittwoch auf Nachfrage unserer Redaktion mit, dass die Halle in einer Woche wieder komplett zur Verfügung stehe.

Bislang sind nur zwei Drittel der Dreifachturnhalle zu benutzen. Dort findet schon seit einiger Zeit wieder der Schulsport statt. Die HSV, die aber die ganze Halle samt Tribünenanlage für Heimspiele benötigt, kann ab dem kommenden Wochenende wieder über die ganze Fläche verfügen.

„Damit werden wir ungefähr zwei Wochen früher mit den Arbeiten fertig als geplant“, sagte Grau bei der Ortsbesichtigung am Mittwoch. Auch halte sich der insgesamte Reparaturaufwand für beide Schadensbereiche deutlich unter dem Euro-Betrag, der die Einschaltung der Sanierungskommission erforderlich gemacht hätte.

Der Wasserschaden an einem Wasserrohr in den Toilettenanlage ist schon längst behoben (wir berichteten). Die Fläche ist neu gefliest, alles funktioniert wieder. Schwerwiegender war der Schaden, der auf der anderen Hallenseite entstanden war. Unter einer Eingangstür hatte sich unbemerkt ein Durchlass in den Hohlraum unter dem Hallenboden gebildet. Nach schwerem Regen war dort vor Wochen sehr viel Wasser in und unter den Holzboden gelaufen.

Die Schwelle wurde geschlossen und eine Drainage zum Erdreich angelegt, aber noch laufen die Trocknungsgeräte der Werdohler Firma Kroll. Montag früh werden sie abgeschaltet, dann braucht die Plettenberger Firma Thomas und Klein zwei Tage, um fachgerecht die Bohrlöcher im Hallenboden zu verschließen. Die Zeit des gesperrten Hallendrittels wurde auch für Wartungsarbeiten genutzt, die sonst in den Sommerferien vollzogen werden. 120 der 440 Leuchtstoffröhren sind ausgetauscht, die Tribüne ist gerichtet und Sportgeräte wie Kästen und Trampoline werden in Ordnung gebracht. - Von Volker Heyn

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