Fesselnde Einblicke in die Gedankenwelt des Sängers

Markus Richter legt seine Debüt-CD vor.

WERDOHL ▪ Mit „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ legt Markus Richter seine Debüt-CD vor. Der gebürtige Werdohler spielte Mitte der 90er-Jahre noch mit Gregor Dippel das Programm „Getriebe im Sand“ in der Lennestadt – und wird daher noch manchem in guter Erinnerung sein. Von Michael Koll

Seit 1999 ist der 37-Jährige als Schauspieler am rennomierten Hamburger Theater „Schmidts Tivoli“ engagiert. Zuvor hatte er (konkret von 1993 bis 1997) an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater studiert.

Im Theater „Schmidts Tivoli“ tritt Richter seit bereits sieben Jahren im Musical „Heiße Ecke“ auf. Außerdem ist er dort in der Revue „Volles Programm” vom bekanten Fernseh-Komiker Oliver Kalkofe und Martin Lingnau zu sehen. Diese Vorstellungen dauern noch bis Mitte November an.

Neben all diesen Engagements hat Richter in der Zeit von März bis Juni sein Debütalbum aufgenommen. Alle elf Songs des Werkes hat er selbst komponiert, getextet und produziert. „Die Texte sind vielleicht nicht direkt autobiografisch, aber sie greifen Stimmungen und Erfahrungen aus meinem Leben auf“, sagt der Sänger.

„Alles in allem ist es ein sehr persönliches Album geworden”, bilanziert Richter, der die Stücke in seiner Wahlheimat Hamburg aufgenommen hat. So geht es inhaltlich auch oft ums Wasser, schließlich ist die Hanse- auch Hafenstadt. Unterstützt wurde Richter auf dem Album von Musikern des Tivoli-Orchesters.

Auf seiner Homepage schreibt er selbst zu seinem Debüt-Werk: „Durch eine abwechslungsreiche Instrumentierung und durch die klare Diktion seines Gesanges erreicht der Songwriter eine direkte und bisweilen sogar beklemmende Nähe zum Zuhörer, so dass es schwer fällt, sich den Gedanken des Vortragenden zu entziehen.“ Und tatsächlich sind die Songs einfühlsam und fesselnd geworden. Die Texte sind frei von Kitsch.

Als Schauspieler war Richter übrigens bereits auch im Fernsehen zu sehen, etwa in einer Folge der beliebten Krimi-Reihe „Bella Block“ namens: „Abschied im Licht”. Gerne möchte er seine erste eigene CD auch im Kleinen Kulturforum präsentieren: „Das ist angedacht, aber noch nicht konkret geplant“, verrät er.

Die CD ist erhältlich über die Homepage des Künstlers http://www.richter-markus.de sowie in der Geschäftsstelle des Süderländer Volksfreundes.

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