Dr. Fery Ashadi in den Ruhestand verabschiedet

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Möchte sich bei den Werdohlern für ihr Vertrauen bedanken: Dr. Fery Ashadi.

Werdohl ▪ Den Arztkittel hat Dr. Fery Ashadi nach 25-jähriger Tätigkeit in der Werdohler Stadtklinik nun an den Nagel gehängt. Seit dem 11. November dieses Jahres ist der Oberarzt nun im Ruhestand. Seine Nachfolge sei noch nicht geregelt.

„Ich möchte mich bei den Werdohlern für das Vertrauen, das sie mir während meiner Tätigkeit entgegen gebracht haben, bedanken“, sagt der 62-Jährige. Über 10 000 Operationen, davon allein 5000 Krampfaderoperationen, habe er in den vergangenen 25 Jahren schätzungsweise in der Stadtklinik durchgeführt. Manche Familien hätte er sogar in der dritten Generation behandelt, wie der Mediziner berichtet. „Ich appelliere an die Werdohler, weiterhin das Krankenhaus in ihrer Heimatstadt aufzusuchen“, so Ashadi. Schließlich verfüge seine ehemalige Wirkungsstätte über eine gute Innere Abteilung und eine gute Gefäßchirurgie.

An seine Zeit in der Stadtklinik denkt der gebürtige Indonesier gern zurück. Bei vielen Operationen habe er beispielsweise gesungen, was bei den Schwestern allerdings nicht so gut angekommen sei. „Ich schätze das lag an meinen mangelnden gesanglichen Qualitäten.“ Zu seinem 50. Geburtstag habe ihn das Klinikpersonal mit einer riesigen Feier im Großen Pfarrsaal überrascht, an die er immer noch gern zurück denkt.

Den Ruhestand genießt der Chirurg nun gemeinsam mit Ehefrau Elisabeth. Gerade sind die von einer Mittelmeerkreuzfahrt zurückgekehrt. „Wir wollen jetzt vor allem Reisen“, sagt Ashadi, der froh ist, nun auch mal Zeit für die Gartenarbeit oder einen Konzertbesuch mit seiner Tochter zu haben. In Werdohl will der Vater von zwei erwachsenen Kindern bleiben, denn hier fühle er sich sehr wohl. 1976 kam er zum Studium nach Deutschland. Eine Verwandte hatte ihm damals den Tipp gegeben, hier zu studieren. ▪ ute

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