Ferien in Ostfriesland

Bei der Wattwanderung kam so einiges Kleingetier zum Vorschein – Krebse gehörten dazu.

WERDOHL ▪ Den Norden Deutschlands – von Greetsiel bis Bremerhaven – erkundeten in der vergangenen Woche die Kinder und Jugendlichen der städtischen Sommerfreizeit. Unter der Leitung von Michael Tauscher, der von Ayse Aydin unterstützt wurde, sammelten die 15 jungen Werdohler ostfriesische Erinnerungen.

Greetsiel, Carolinensiel und Hooksiel mit ihren malerischen Hafenanlagen standen für die Zwölf- bis 17-Jährigen ebenso auf dem Ausflugsplan, wie Besuche im Spaßbad Nautimo, im Aquarium und im Marinemuseum in Wilhelmshaven. Einen bleibenden Eindruck hinterließ vor allem das Klimahaus in Bremerhaven – unter anderem wird hier eine Reise durch die Klimazonen der Welt entlang des 8. Längengrads von der Schweiz über Sardinien, Niger, Kamerun, die Antarktis, Samoa, Alaska zurück nach Deutschland nachgestellt.

Natürlich gehört bei einem Urlaub an der See auch ein Strandtag mit Wattwanderung dazu. Die Reisegruppe hatte ihren Spaß als die Ebbe einsetzte – die Jugendlichen schaufelten große Löcher, um sich im Watt zu suhlen. Doch hielten sich die Werdohler nicht nur am Strand auf – es zog sie auch aufs Wasser. Auf einem Krabbenkutter vor der Nordseeinsel Spiekeroog konnten sie den Fang der Meerestiere ebenso verfolgen wie deren direkte Verarbeitung in der Kombüse. Während verschiedene Gesellschaftsspiele an den Abenden für Gemütlichkeit sorgten, ging es an einem Abend eher gruselig zu. Eine Nachtwanderung gehört obligatorisch in jedem Jahr zur Sommerfreizeit. Diesmal führte Michael Tauscher seine Schützlinge den dunklen Wald – ein Moor-Weiher und aufziehende Nebelschwaden verfehlten ihre Wirkung nicht. ▪ sr

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