Felix Hell begeistert an der Steinmann-Braun-Orgel

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Der junge Konzertorganist Felix Hell gastierte bereits zum vierten Mal in Eveking. ▪

WERDOHL ▪ „Erst 25 Jahre alt und schon ein alter Bekannter.“ So beschrieb Dr. Anne Hermes vom Orgel-Förderkreis der Friedenskirche in Eveking den Konzertorganisten Felix Hell. Der gastierte am Samstagabend bereits zum vierten Mal an der Steinmann-Braun-Orgel in Eveking.

„Schon als Zehnjähriger hat er 1996 hier an der Orgel gespielt“, informierte Hermes die Besucher. Seit seinem achten Lebensjahr spielt Felix Hell Orgel, nahm Unterricht an verschiedenen Hochschulen und bei Pianisten und Organisten, bis er 1999 in die USA auswanderte. Dort lernte Hell unter anderem an der Juilliard School in New York, anschließend in Baltimore und Philadelphia. Verschiedene Meisterkurse und Privatunterricht rundeten seine Lehre ab.

Mit Werdohl verbindet Felix Hell auch seine Familiengeschichte – seine Wurzeln väterlicherseits liegen in Eveking. Und so konnten sich die Besucher in der Friedenskirche am Samstag freuen, den Konzertorganisten zu begrüßen – nachdem er in den vergangenen Jahren an exotischen Orten wie Jamaika, Neuseeland, Malaysia, Lettland und Singapur Konzerte gab. „Felix Hell hat uns aber die Treue gehalten und ist unserer Einladung in diesem Jahr gefolgt“, freute sich Dr. Anne Hermes.

Felix Hell begeisterte die Zuhörer am Samstag mit Werken aus verschiedenen Jahrhunderten. So brachte er unter anderem Präludium und Fuge in e-Moll von Johann Sebastian Bach, den Choral Nr. 3 in a-Moll von César Franck und „Schmücke dich, o liebe Seele“ von Johannes Brahms zu Gehör. Auch Stücke von Marcel Dupré, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Charles-Marie Widor konnten die zahlreichen Zuhörer genießen. Damit sie Felix Hell auch live bei der „Arbeit" beobachten konnten, war im Kirchenschiff eine Video-Leinwand aufgebaut worden, die Bilder von der Empore übertrug. ▪ svh

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