Fast fertig: So sieht das neue Werdohler Hallenbad aus

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Das Ein-Meter-Brett wurde als eine der letzten Einbauten ins Hallenbad geliefert. Die Befestigungen müssen noch aushärten und werden natürlich auch verfliest. Das ist eine von sehr vielen kleineren Arbeiten, die noch nicht erledigt sind.

Wasser ist drin, es duftet leicht nach Chlor, mit Wellenkillerleinen und blau-weißen Wimpelketten präsentiert sich das Becken wettkampftauglich: Das Ütterlingser Hallenbad sieht badebereit aus, ist aber noch nicht. Der reguläre Badebetrieb beginnt am Montag nach den Herbstferien.

Bäderchef Frank Schlutow erklärt, warum das Hallenbad noch nicht in den nächsten Tagen eröffnet werden kann: „Es ist zu 95 Prozent fertig, aber es fehlen noch unendlich viele Kleinigkeiten, bis es abgenommen werden kann.“ 

Zwei ganz wichtige Termine stehen für die Bäder-Gesellschaft an: Die endgültige baurechtliche Abnahme und die rechtsverbindliche Übergabe. Für Schlutow ist völlig klar: „Wir wollen ein absolut mängelfreies Bad vom Generalunternehmer Pellikaan übernehmen.“ Bis dahin ist noch viel Detailarbeit nötig. Auch wenn die Baucontainer schon verschwunden sind und das Wasser leise über den Beckenrand schwappt: Es sind noch eine Menge Arbeiten zu erledigen, bevor der reguläre Badebetrieb beginnen kann. Die Außenanlagen sind noch nicht ganz fertig, das Personal muss eingewiesen werden, für die dekorative Ausgestaltung im Bad hat sich Schlutow einige Überraschungen überlegt, der Sprungturm ist erst vor kurzer Zeit angeliefert worden. Dennoch: Der Fahrplan der Eröffnung steht erst seit der Aufsichtsratssitzung am vergangenen Dienstag. 

Von der rückwärtigen Seite aus wirkt der Neubau des Ütterlingser Hallenbades fast noch moderner und eleganter als von der Bundesstraße aus.

Probeschwimmen im Oktober

Nach den Abnahmen Mitte Oktober werden am 21. und 22. Oktober Gruppen zum Probeschwimmen eingeladen. „Da soll das Bad unter Volllast laufen, alle sollen schwimmen, duschen und im Bad rumlaufen“, so Schlutow. Das Personal könne Erfahrungen mit der Anlagensteuerung sammeln, letzte Feinheiten sollen justiert werden. Die offizielle Eröffnung mit Bürgermeisterin, Kommunalpolitik, Aufsichtsrat und wichtigen Entscheidungsträgern ist für Mittwoch, 23. Oktober, vorgesehen. Ein „Tag des offenen Hallenbads“ wird am Freitag, 25. Oktober veranstaltet. An diesem Tag kann jeder das schicke neue Werdohler Badezimmer besichtigen und in die Technikräume schauen. Geschwommen werden darf allerdings nicht. Der reguläre Badebetrieb startet am Montag nach den Herbstferien, das ist der 28. Oktober. 

Das Becken kann auf der flachen Seite des Hubbodens durch eine Treppe erreicht werden. Für Wettkämpfe wird die Treppe herausgenommen.

Das Freibad schließt am 30. September, bis Ende Oktober hat Werdohl also kein öffentliches Bad. Mit Schulen und Vereinen ist das Anfang September abgesprochen worden, als problematisch sehe das niemand an, so Schlutow. Im Gegenteil: Alle würden sich auf das neue Bad freuen. Schlutow ist stolz: „Wir hatten 15 Monate Bauzeit eingeplant, wir sind in nur zehn Monaten fertig geworden.“ 

Altes Bad ist keine Option mehr

Das alte Hallenbad am Riesei noch einmal zu eröffnen ist jetzt keine Option mehr. Einen fünfstelligen Betrag hätte der Bäderbetrieb in die Reparatur der Lüftungsanlage stecken müssen, rechnet Schlutow vor, wenn man noch einmal geöffnet hätte. Für vier Wochen Übergangszeit lohne sich das jedenfalls nicht.

Aus der Schwimmmeisterkabine ist ein Blick ins Hallenbad ebenso wie nach außen möglich.

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