Mutige Entenreiter und Kämpfe mit Kuchenräubern

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Auf dem Rücken der widerspenstigen Tigerente versuchten sich die etwas mutigeren Kinder als Rodeoreiter.

Werdohl -  Nachdem der Samstagabend bei „Genuss am Fluss“ auf dem Goetheparkplatz im Zeichen des Genießens und des Feierns gestanden hatte, war der zweite Tag den Familien vorbehalten. Es gab Spiel- und Unterhaltungsangebote für Groß und Klein.

Für die jungen und ganz jungen Besucher stand eine ganze Reihe von Spielmöglichkeiten zur Verfügung. Schon wer sich gerade auf den Beinen halten konnte, hatte die Möglichkeit, sich in einer Kiste über die Rollenrutsche rasant talwärts befördern zu lassen. Das hatte ebenso strahlende Gesichter zur Folge wie eine Fahrt auf den bereitstehenden Bobbycars. Die etwas Größeren fanden in der einem Piratenschiff nachempfundenen Hüpfburg Gelegenheit, sich einmal wie Captain Hook zu fühlen.

Wer noch mutiger war, wagte sich auf die Tigerente: Dabei handelte es sich um ein dem berühmten schwarz-gelb gestreiften Vorbild des Zeichners Janosch nachempfundenes Rodeo-Gerät. Die Herausforderung bestand darin, sich möglichst lange und in verschiedenen Schwierigkeitsstuifen auf dem Entenrücken zu halten. Doch auch ein unvorhergesehener Abwurf bedeutete keinen Beinbruch, denn die Entenreiter landeten auf einem gut gepolsterten Luftkissen.

"Genuss am Fluss" - Familientag

Etwas für Wagemutige war auch der Astronautentrainer Aerotrim. Einmal darin festgeschnallt, drehte das Gerät den menschlichen Körper in alle möglichen Richtungen. Der Andrang hielt sich in Grenzen, vielleicht auch, weil die Kinderpublikum vielfach die dafür zwingend erforderliche Körpergröße nicht mitbrachte. Ein paar Halbwüchsige und einige Erwachsene ließen sich aber auf das Experiment ein.

Wer es nicht so spektakulär mochte, war beim Kinderschminken gut aufgehoben oder konnte staunend dem Zauberer Lino zuschauen. Eher etwas für die Älteren waren der Boule- und der HipHop-Workshop.

Das kulinarische Angebot umfasste wie schon am Samstagabend im Wesentlichen die Speisen der Foodtrucks. Außerdem hatte die Woge kurzfristig auf dem Affelner Bauernmarkt Kuchen eingekauft, um den sich Besucher und Wespen einen Wettkampf lieferten. Groß und Klein schmeckte zudem Eis.

Ein Bühnenprogramm gab es auch: Das Werdohler Jugendblasorchester, der Musical-Chor Köln und die Gruppe iJazz garnierten den Familientag mit Musik für beinahe jeden Geschmack.

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