Werdohler Schützenverein lässt traditionelle Tücher aufarbeiten

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Fahnenträger Volker Brahmsiepen zeigt die restaurierte Regimentsfahne.

Werdohl - Abgesehen von den Neuerungen beim Schützenfest hatte Oberst und Vorsitzender Andreas Schreiber am vergangenen Freitag während der Frühjahrsversammlung des Werdohler Schützenvereins auch eine Mitteilung parat, die mit Beifall quittiert wurde: Die Restaurierung der Vereinsfahne und der Standarte ist abgeschlossen.

„Eine Sache, die richtig gut geworden ist“, deshalb stelle man den Mitgliedern „die instandgesetzten Tücher mit Freude wieder vor“, sagte Schreiber. Die in Auftrag gegebene Maßnahme sei allerdings „etwas teurer geworden“, denn eine einfache Reinigung sei bei der Standarte nicht ausreichend gewesen. Der Tausch des Stoffes war erforderlich. Was die wiedererlangte Qualität von Fahne und Standarte angeht, so „haben wir jetzt erst einmal Ruhe“, meinte Schreiber.

Einzig der Stab der Regimentsfahne sei noch nicht aus der Überarbeitung zurück. Zu den Schützenfesten des WSV und der befreundeten Vereine in diesem Sommer sowie zum Europaschützenfest 2018 werden beide Tücher in gewohnter Form präsentiert.

Was die Finanzierung der Restaurierung betrifft, so sei ein Teil bereits beglichen – auch dank einer höheren Zuwendung der 1. Kompanie. Offen blieb dennoch ein höherer dreistelliger Betrag. Doch das war am Ende der Frühjahrsversammlung bereits Schnee von gestern.

Eine Hutsammlung und die Garantieerklärung von Christian Reinholz, die 3. Kompanie werde für den dann noch bestehenden Rest der Kosten geradestehen, brachten die Finanzierungsfrage zu einer schnellen Antwort, so dass man sich jetzt ganz auf die Frühjahrskirmes konzentrieren kann, die wegen des Karfreitag lediglich auf drei Tage (vom 15. bis 17. April) ausgelegt ist.

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