EZM: Brandsachverständiger ermittelt

Geschäftsführer Ralf Schneider (Mitte) – hier im Jahr 2008 mit dem damaligen Bürgermeister Jörg Bora und Wirtschftsförderer Bernd Mitschke – hofft, dass die Verwaltungsmitarbeiter noch in dieser Woche wieder Büroarbeitsplätze auf dem Betriebsgelände nutzen können.

WERDOHL - Hochbetrieb herrschte am Montag rund um die abgesperrte Brandruine auf dem Firmengelände der EZM Industrie- und Fördertechnik GmbH in Bärenstein. Geschäftsführer Ralf Schneider war mit mehreren Sachverständigen vor Ort, um die Schäden zu begutachten. Darunter war auch ein Brandsachverständiger, der von der Staatsanwaltschaft mit den Ermittlungen beauftragt worden ist.

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Am späten Donnerstagnachmittag war ein Feuer in dem Gebäude an der Bundesstraße 229 gemeldet worden. Fast 60 Feuerwehrleute aus Werdohl und Lüdenscheid waren bis spät in die Nacht im Einsatz und mussten am Freitagmorgen noch einmal ausrücken, da sich aus einem Glutnest erneut ein Brand entwickelt hatte.

„Gott sei Dank sind keine Mitarbeiter zu Schaden gekommen“, betonte EZM-Geschäftsführer Ralf Schneider. Es seien unverzüglich Maßnahmen eingeleitet worden, um das operative Geschäft weiterführen zu können. „Übergangsweise haben wir für unsere Werdohler Verwaltungsmitarbeiter in unserem Werk in Wetter Arbeitsplätze eingerichtet“, so Schneider. In einem anderen Bürogebäude auf dem Betriebsgelände in Bärenstein würden derzeit zwölf neue Büroarbeitsplätze eingerichtet. „Wir hoffen, dass unsere Mitarbeiter dort schon Mittte der Woche wieder ihre Tätigkeit aufnehmen können“, erklärte der Geschäftsführer.

Brand in Werdohl-Bärenstein

Nach einer strategischen Neuausrichtung der EZM-Gruppe im vergangenen Jahr gehören derzeit nach Informationen des Unternehmens noch rund 400 Mitarbeiter zur Gruppe, die in folgenden Firmen tätig seien: EZM Edelstahlzieherei Mark GmbH in Wetter und Werdohl, EZM Metallbearbeitung und Service GmbH – Markmetall – in Wetter, EZM Profil Bearbeitung GmbH in Rohr in Thüringen und EZM Gelenk- und Systemtechnnik GmbH in Werdohl. Neben Förderketten, Kettenrädern und Förderzubehör fertige die Gruppe auch Rohrdrehgelenke und spezielle Maschinen und Anlagen, wie Trommelfärbemaschinen.

Feuerwehr-Großeinsatz in Werdohl

Im Laufe des Dienstags könnte eine erste Stellungnahme des Brandsachverständigen erfolgen, sagte Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde,  am Montag auf Anfrage unserer Zeitung.

Der Brandsachverständige hatte erst am Montag mit seiner Arbeit beginnen können, da das Löschwasser am Wochenende zunächst abfließen musste, wie Stadtbrandinspektor Manfred Theile erklärte. -  cwi

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