Extrabreit feiert extra laut

Bassist Lars Larsson warf sich nicht nur für dieses Foto in Pose.

Werdohl - Kaum setzte das Intro ein, bewegten sich die beieinander stehenden Gruppen zügig Richtung Bühne – ein Platz in der ersten Reihe ist für echte Extrabreit-Fans Pflicht. Die Gespräche wurden unterbrochen, die Smartphones gezückt, um den Augenblick für zuhause festzuhalten.

Die Werdohler Schützen starteten am Freitagabend traditionell mit einer großen Festzeltparty ins grün-weiße Wochenende. Für den musikalischen Auftakt auf der Bühne zeichnete zunächst Blue Velvet, die Party- und Coverband aus dem Bergischen Land, verantwortlich. Die Musiker des Vorprogramms sollten die Stimmung für den Hauptact des Abends anheizen. Extrabreit hatte sich für die späteren Partystunden angekündigt.

Die Neue-Deutsche-Welle-Band aus den 80ern erfüllte von Beginn an die Wünsche der Fans und machte deutlich, wohin die musikalische Reise an diesem Abend gehen sollte. Lautstark und textsicher begleiteten Extrabreit-Fans die Rockmusiker – sie wissen: Steht Extrabreit auf der Bühne, wird es extra laut. Dem ein oder anderen war sich offensichtlich sogar etwas zu laut, tummelten sich doch auch im hinteren Teil des Festzeltes und auf dem Festplatz einige Gäste. Doch die treuen Anhänger verharrten in den ersten Reihen, suchten den Augenkontakt zu ihren Idolen und ließen sich vom Rhythmus bis spät in die Nacht hinein treiben.

Extrabreit - Extralaut. Zeltparty am Lennestrand

Und noch ist die Party nicht vorbei – auch am Montag haben die Werdohler Schützen und ihre Gäste noch ausreichend Gelegenheit zu feiern. Dann allerdings mit dem neuen Regenten, der ab 10 Uhr beim Vogelschießen hinter dem Festzelt ermittelt wird. Beim Königsball ab 19 Uhr heißt es dann: Feiern mit Almklausi. -

Von Susanne Jentzsch

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