1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Werdohl

Experten prüfen Rathausbrücke: Das ist das Ergebnis

Erstellt:

Von: Markus Wilczek

Kommentare

Mit einem Teleskoparm wurden die Brückenexperten von Straßen.NRW mit ihrer Arbeitsbühne unter die Rathausbrücke geschwenkt, um das Bauwerk auf mögliche Schäden untersuchen zu können.
Mit einem Teleskoparm wurden die Brückenexperten von Straßen.NRW mit ihrer Arbeitsbühne unter die Rathausbrücke geschwenkt, um das Bauwerk auf mögliche Schäden untersuchen zu können. © Witt, Carla

Gute Nachricht für alle Verkehrsteilnehmer: Bei der Prüfung der Rathausbrücke an der Bundesstraße 229, die der Landesbetrieb Straßen.NRW Ende November durchgeführt hat, wurden keine Schäden festgestellt.

Das berichtete Andreas Berg, Pressesprecher des Landesbetriebs, auf Nachfrage der Redaktion. Die ohnehin schon stau- und sperrungsgeplagten Auto- und Lastwagenfahrer müssen also nicht noch mit weiteren Behinderungen rechnen.

Mit Taschenlampe und Hammer hatten sich die Fachleute von Straßen.NRW daran gemacht, das für Werdohl verkehrstechnisch sehr bedeutsame Brückenbauwerk „auf Herz und Nieren“ zu prüfen. Während Mitarbeiter der Straßenmeisterei Herscheid die Arbeitsstelle absicherten – und zeitweise eine Fahrspur auf der Brücke sperren mussten – nahmen die Experten das Bauwerk mithilfe eines Brückenuntersichtgeräts genau unter die Lupe. Ein gelenkiger Teleskoparm sorgte dafür, dass die Arbeitsbühne direkt unter die Brücke schwenken konnte. Die Prüfer schwebten quasi über der Lenne und konnten auch eventuell kritische Stellen des Bauwerks aus der Nähe betrachten.

Straßen.NRW prüft Brücken regelmäßig

Eine solche umfassende Bauwerksprüfung nimmt Straßen.NRW an allen Brücken in seinem Zuständigkeitsbereich in regelmäßigen Abständen vor. „Diese haben wir jetzt zum Ende der Gewährleistungsfrist durchgeführt“, sagte Andreas Berg. Bekanntlich war die 1969 erbaute Rathausbrücke im Jahr 2016 umfassend saniert worden. „Jetzt haben wir vor Ablauf der Frist geschaut, ob alles in Ordnung ist, alle Arbeiten damals also ordnungsgemäß durchgeführt wurden“, so Berg. Weil dies laut Straßen.NRW der Fall ist, dürfte der Verkehr über die Rathausbrücke auch in den nächsten Jahren störungsfrei rollen können.

Bei der Sanierung vor fünf Jahren waren unter anderem die Widerlager erneuert worden. Diese tragen jeweils das Ende von Trägern und Fahrbahnplatte und haben die Aufgabe, Kräfte in den Baugrund abzuleiten. Insgesamt hatte der Landesbetrieb Straßen.NRW für die Sanierung etwa 760 000 Euro ausgegeben.

Auch interessant

Kommentare