B229 bleibt noch bis Mitte 2020 Baustelle

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Mit schwerem Gerät treiben die Mitarbeiter der Firma Feldhaus derzeit Metallanker in das Gestein unterhalb der Straße. An diesen Ankern wird anschließend die neue Stützmauer befestigt.

Werdohl - Noch ungefähr ein Jahr wird es dauern, bis die Arbeiten an der Stützmauer zur Verse entlang der Bundesstraße 229 im Bereich Eveking abgeschlossen sind.

Bis dahin müssen die Verkehrsteilnehmer weiterhin mit Einschränkungen rechnen, denn die Straße ist in diesem Abschnitt nur einspurig befahrbar. Der Verkehr wird über eine mobile Ampelanlage geregelt. 

„Insgesamt investieren wir in diese Maßnahme rund 2,4 Millionen Euro“, sagte Andreas Berg, Sprecher der Regionalniederlassung Südwestfalen des Landesbetriebs Straßen.NRW, in dieser Woche auf Anfrage. 

Kanal ist bereits erneuert

Nachdem im vergangenen Jahr bereits auf einer Länge von rund 550 Metern der komplette Aufbau der Bundesstraße vom Schotter bis zu der noch fehlenden Deckschicht erneuert wurde und auch Kanalbaumaßnahmen erforderlich waren, weil das Oberflächenwasser der Straße zukünftig in das städtische Kanalnetz und nicht mehr in den Fluss abgeführt werden soll, haben vor einigen Tagen die eigentlichen Arbeiten an der Stützmauer begonnen. 

Bigpacks wurden in die Verse gesetzt, um den Arbeitsbereich vor Wasser zu schützen.

Auf etwa 200 Metern im Bereich der Abzweigung Kirchstraße und dem Gewerbepark Eveking muss das Bauwerk erneuert werden. „Wir haben zunächst die Hochwasserphase im Frühjahr abgewartet“, sagte Berg. Um bei eventuell auch jetzt noch auftretendem höherem Wasserstand dennoch einen Schutz gegen Hochwasser gewährleisten zu können, wurden sogenannte Bigpacks in die Verse gesetzt. 

Metallanker in den Felsen

Mittlerweile sind die Mitarbeiter der beauftragten Fachfirma damit beschäftigt, Metallanker in den Felsen unter der Bundesstraße zu treiben. Die neue Stützmauer wird anschließend wie eine Art Vorsatzschale vor der bestehenden Wand betoniert und über die Anker mit dem Gestein fest verbunden. Allein für den Ersatzneubau der Stützmauer kalkuliert der Landesbetrieb mit Kosten von rund zwei Millionen Euro. 

„Steht die neue Wand, wird abschließend noch die Deckschicht auf der Bundesstraße asphaltiert. Damit ist die gesamte Maßnahme dann abgeschlossen“, sagte Berg. Je nach Witterung könnten sich die Arbeiten bis zu einem Jahr hinziehen.

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