Mehr Bilder, weniger Text auf neuer Website

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Dirk Grzegorek, Christine Köntopp, Anke Weinbrenner und Jens Schlüter (von links) stellten den neuen Internetauftritt der Evangelischen Kirchengemeinde Werdohl vor.

Werdohl - Viele große und bunte Bilder, die sich im ständigen Wandel miteinander abwechseln, sowie über den Bildschirm fahrende Slogans begrüßen ab Donnerstag, 1. Juni, den Besucher der Internetseite der Evangelischen Kirchengemeinde Werdohl. Zwar ist der Textanteil im Vergleich zum vorherigen Auftritt im World Wide Web deutlich gesunken, Informationen gibt es dennoch reichlich.

Mit dem Neustart der Homepage sei nun ein längerer Prozess abgeschlossen, zeigt sich Pfarrer Dirk Grezgorek erleichtert. „Im vergangenen Spätsommer haben wir noch einmal ordentlich auf die Tube gedrückt“, erinnert sich der Geistliche. Somit sei das, was auch vorher schon lange geplant war, endlich in Gang gekommen.

Ein Konzeptionsteam – Ingo Jöres, Marco Malms, Gunnar Stuberg und Malte Weihl – habe sich dann damit beschäftigt, was auf der Internetseite dargestellt werden soll. Vikarin Christine Köntopp steuerte die textlichen Inhalte bei, Anke Weinbrenner die Bilder. Grzegorek lobt Letztere: „Sie hat ein starkes fotografisches Auge.“

Jens Schlüter schließlich hat das Ganze technisch als Administrator umgesetzt. Schlüter erklärt: „Für 2017 wird prognostiziert, dass 75 Prozent aller Internet-Aufrufe von mobilen Geräten ausgehen. Und mit der neuen Homepage deckt die Evangelische Kirchengemeinde Werdohl nun 100 Prozent aller dieser Geräte ab.“ Das war bei der alten Internetseite noch nicht der Fall.

Jung und Alt erreichen

Grzegorek konkretisiert: „Wir wollen Jugendliche mit dem Smartphone erreichen und Erwachsene, die zuhause am Schreibtisch sitzen – das ist der Spannungsbogen, den wir uns gesetzt haben.“

Ob nun Jung oder Alt, was alle eint, weiß Schlüter: „Die Menschen haben heute nur noch eine Aufmerksamkeitsspanne, die die Zeit umfasst, die ein Bus braucht, um von einer Haltestelle zur nächsten zu fahren.“ Genau das ergab ein Problem für Köntopp: „Ich musste alle Inhalte in jeweils drei Sätze verpacken, alles auf seine Essenz eindampfen.“ Doch sie habe dabei festgestellt: „Am Ende ist damit aber auch alles gesagt.“

Und wer mehr wissen möchte, findet über die Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde nun leicht seine Ansprechpartner, ob über das Kontaktformular der Seite selbst, über die angegebenen E-Mail-Adressen und Telefonnummern, oder über die zahlreichen Links.

Flott und modern

Die gesamte Seite steht unter dem Leitbild „Zuhause sein – Zuhause gestalten“, verrät Pfarrer Grzegorek. Der Internet-Auftritt seiner Gemeinde ist nun flott und modern gestaltet. Admin Schlüter ist stolz auf das Ergebnis, „denn es ist ja eigentlich das, was man von einer Seite im kirchlichen Kontext erwartet, wenn sie langweilig ist“. Das ist der neue Auftritt der Werdohler Gemeinde nicht.

Das findet auch Weinbrenner, die die Bilder für den Internetauftritt aussuchte und teils selbst fotografierte. „Die Homepage ist nun das Etikett der Gemeinde. Sie soll kurz und knapp informieren.“ Dazu wird künftig in regelmäßigen Abständen ein Redaktionsteam zusammenkommen, um auf Neuigkeiten aus der Gemeinde hinzuweisen und die anstehenden Termine zu aktualisieren.

One-Page-Prinzip

Grzegorek verrät: „Wichtig ist uns auch, dass die Bilder immer wieder ausgetauscht werden. Die Fotos sind übrigens allesamt in Werdohl entstanden.“ Inhaltlich ist auf der neuen Homepage die Arbeit der Gemeinde in vier Säulen aufgeteilt: Gemeinschaft, Diakonie, Mission und Gottesdienste.

Aufgebaut ist der Internetauftritt nach dem One-Page-Prinzip: Alles steht untereinander auf einer Seite. Und wer in die Tiefe geht, verlässt die Seite nicht, für weitere Informationen klappen sich innerhalb des Bildschirms weitere Inhalte auf. Eigene Bereiche beschäftigen sich mit besonderen Informationen und Angeboten für Kinder/Jugendliche, Familien und Senioren. Jeder findet leicht, was er sucht und braucht. Die Bedienung der Homepage erschließt sich dem Besucher sofort intuitiv. Die Verlinkung mit einer Vielzahl sozialer Medien ist für die Evangelische Kirchengemeinde dabei nur selbstverständlich.

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