Evangelische Kirche feiert „Einfach Himmlisch“

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Mitglieder des zehnköpfigen Vorbereitungsteams trafen sich am Dienstagabend, um letzte Details für das am Himmelfahrtstag geplante Gemeindefest zu regeln.

Werdohl - „Einfach Himmlisch“ – das ist das Motto eines großen Gemeindefestes, das die Evangelische Kirchengemeinde Werdohl in dieser Form erstmalig durchführt. Bislang hatte es lediglich Feste auf Bezirksebene gegeben.

Die wesentlichen Teile des rund fünfstündigen Programms am Himmelfahrtstag, 29. Mai, werden dabei zwar rund um den Spielplatz an der Goethestraße angeboten. Einige Aktivitäten gibt es aber auch entlang der Lennepromenade bis hin zum Kletterfelsen an der Altenaer Straße. Die räumliche Entfernung wird für die Besucher durch einen Pendelbetrieb von Schlottis Bimmelbahn überwunden.

Man habe sich bewusst dazu entschieden, mitten in die Stadt zu gehen, um damit auch einen Teil des Gemeindekonzeptes – Zuhause sein, Zuhause gestalten – mit Leben zu erfüllen, betonte Presbyteriums-Vorsitzender Dirk Grzegorek am Dienstagabend. Während der siebten Team-Sitzung mit Vertreterinnen und Vertretern der Kindergärten Arche Noah und Sternschnuppe, der evangelischen Grundschule, des Presbyteriums und kirchlicher Kreise wurden die letzten Details für das Fest besprochen und geregelt.

Das umfangreiche und von fast 60 Helfern und Mitarbeitern begleitete Programm beginnt am Himmelfahrtstag um 11 Uhr mit einem Familiengottesdienst. Dieser wird rund um eine am Goethespielplatz aufgebaute Bühne gefeiert. Auch die während des ganzen Tages aktive Clownin „Lotte“ wird eingebunden sein. Der Schlusspunkt wird nachmittags gegen 16 Uhr mit einem Segen für die Besucher und einem Ballonstart gesetzt. Dazwischen gibt es Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. So darf man zum Beispiel darauf gespannt sein, zu welchen Ergebnissen die Kreativaktionen mit Annette Kögel zum Motto „Einfach Himmlisch“ führen. Am Kletterfelsen ist dafür gesorgt, dass fach- und sachkundige Helfer kleinen und großen „Extremsportlern“ zur Seite stehen.

In diesem Fest, betonte Pfarrer Dirk Grzegorek, „steckt viel Power, Ehrenamtlichkeit und Herzblut“, zumal solche Veranstaltungen „nicht jedes Jahr auf die Beine gestellt werden können.“ In jedem Fall wolle man zum Ausdruck bringen, dass alle Gruppierungen innerhalb der Gemeinde eine Einheit bilden. „Auch dieses Fest soll die Gemeinde weiter und enger zusammenführen“, so der Presbyteriums-Vorsitzende.

Der Reinerlös des Gemeindefestes ist für die Martin-Luther-Grundschule in Ütterlingsen bestimmt, so die Entscheidung des Planungsteams. Unterstützt werden soll insbesondere die musikalische Arbeit, wobei die Schulleitung die letzte Entscheidung darüber behalten soll, wie die Mittel speziell eingesetzt werden.

Von Rainer Kanbach

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