Die Eselin und zerzaustes Haar

Begeistert zeigte sich das Publikum von der abgedrehten Show, die die Schauspieler Thomas Endel und Sebastian Matt im Gemeindesaal der freien evangelischen Gemeinde boten. - Foto: Koll

WERDOHL - „Es wurde immer besser“, lobte ein junger Besucher nach der Aufführung. Das Kindertheater Coq Au Vin aus Berlin hatte mit seinem „Furiosen Küchenzirkus“ letztlich die Lacher auf seiner Seite.

Nur 30 Mädchen, Jungen, Eltern und Großeltern erlebten am Sonntagnachmittag im Gemeindesaal der freien evangelischen Gemeinde vergnügliche 50 Minuten mit Herrn Komkawsky (alias Thomas Endel) und Herrn Potewsky (Sebastian Matt).

Die beiden spielten Köche, die allerdings alles konnten – bloß nicht kochen. Sie präsentierten jedoch Jonglage, eine Riesensauerei, Clownerie, Artistik und erzählten oftmals großartigen Blödsinn.

Dabei schonten sie die Mütter im Publikum keineswegs: Der einen wurde die Frisur ruiniert, als einer der beiden Schauspieler ihr minutenlang die Haare durchwühlte. Die andere wurde kurzerhand zum Esel erklärt und musste sich geduldig mit einer Möhre zwischen den Zähnen auf die Bühne stellen, während ihr Jonglage-Kegel um den Kopf herum flogen.

Endel und Matt balancierten auch – falsche – Schweinshaxen auf ihrer Stirn beziehungsweise Nase. Und sie schreckten vor Hässlichkeit nicht zurück, verkleideten sich mit Schwimm-Anzügen und Taucherbrillen sowie als Roboter in knallroten Hot-Pants.

Zum Schluss holten sie sich kurz ihren verdienten Applaus ab, bevor sie das Publikum mit den Worten „So, jetzt raus hier“ vor die Tür setzten.

Von Michael Koll

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