Der Esel erinnert sich

Johanna Trautmann liest aus dem Manuskript vor.

WERDOHL -  Was hat wohl der Esel gedacht, als sein Stall plötzlich zum Quartier für eine Hochschwangere wurde, als plötzlich ein Neugeborenes in seiner Krippe lag – und als plötzlich ein Stern über dem Gebäude erstrahlte? Das werden alle erfahren, die Heiligabend um 15 Uhr den Familiengottesdienst in der Friedenskirche besuchen.

Auf der Grundlage des humorvollen und nachdenklichen Weihnachtsliedes von Manfred Siebald – „Was hat wohl der Esel gedacht?“ – haben die Werdohlerinnen Johanna Trautmann und Olga Falz eine Vorlage für ein Krippenspiel organsiert, dass sie nun auf die Bedürfnisse ihrer Schützlinge zuschneiden. Am Dienstagabend fand die erste Probe für das diesjährige Krippenspiel statt. 20 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren hatten sich im Gemeinderaum der Friedenskirche versammelt. „Insgesamt werden es wohl 25 Kinder sein“, sagt Trautmann. Sie freut sich, ebenso wie Falz, dass erneut so viele kleine Darsteller dabei sein wollen. „Jedes Kind bekommt eine Rolle, die ihm liegt und zu ihm passt“, versprechen die engagierten Gemeindemitglieder. Wer welche Rolle im Stück bekleiden wird, werde sich im Laufe der Proben zeigen, wissen die Frauen aus Erfahrung.

Gemeinsam mit anderen engagierten Müttern wollen Trautmann und Falz natürlich auch wieder für passende Verkleidungen sorgen. „Einiges haben wir schon in unserem Fundus“, sagt Falz – und erinnert sich unter anderem an ein Eselskostüm, das am 24. Dezember zum Einsatz kommen soll.

Passende Bühnenbilder soll es auch geben – und in diesem Bereich setzen die Organisatorinnen und die Darsteller ebenfalls auf die Unterstützung der Gemeinde. Bedenken haben sie diesbezüglich nicht: „Wir können uns über mangelnden Helfer-Einsatz nicht beklagen. Es ist inzwischen schon Tradition, dass die Kinder während der Proben-Pause mit Getränken und Leckereien verwöhnt werden“, erzählt Falz.

So hoffen alle Beteiligten, dass das Gotteshaus Heiligabend gut besucht ist. „Bei der Erzählung aus der Sicht des Esels handelt es sich übrigens um die klassische Weihnachtsgeschichte“, erklärt Trautmann. In den vergangenen Jahren sei diese beim Krippenspiel in der Friedenskirche nicht mehr präsentiert worden. Trautmann: „Die anderen Geschichten kamen immer gut an, aber wir hatten schon einige Anfragen, wann wohl wieder Maria und Joseph im Mittelpunkt stehen würden.“

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