Versetaler Winterzauber

Es wird abgespeckt: Nur Kulinarisches im Angebot beim Versetaler Winterzauber

Die Versetaler Vereine planen für den 20. November wieder einen Winterzauber
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Die Versetaler Vereine planen für den 20. November wieder einen Winterzauber

Nach einjähriger Corona-Zwangspause soll der Versetaler Winterzauber in diesem Jahr wieder stattfinden. Das Virus hat aber seine Spuren hinterlassen: Es wird abgespeckt und gekürzt.

Werdohl – „Es ist wichtig für die Menschen, dass wieder einmal etwas angeboten wird“, meinte Hannelore Klein, Vorsitzende des Versetaler Obst- und Gartenbauvereins. Gemeinsam mit Vertretern der Versetaler Schützen, des TuS Versetal sowie der Feuerwehrkräfte aus dem Versetal traf sie sich in der ehemaligen Gaststätte Klute-Olbrich zum ersten Vorbereitungsgespräch für den Versetaler Winterzauber, dem alternativen Weihnachtsmarkt in Werdohl.

Mit ihren Worten sprach die Vereinsvorsitzende den Anwesenden am Freitagabend aus dem Herzen. „Die Leute wollen wieder raus“, pflichtete ihr beispielsweise Michael Grünhagen, Kassierer des Schützenvereins, bei. Die anderen am Tisch versammelten Akteure nickten schweigend.

Unter der Regie dieser vier Veranstalter soll also am Samstag, 20. November, wieder ein Winterzauber stattfinden, nachdem dieser im Vorjahr der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen ist. Statt wie bisher zweitägig, werde er aber lediglich eintägig von 16 bis 24 Uhr über die Bühne gehen.

Und eine weitere Änderung wird den abgespeckten Winterzauber in diesem Jahr ausmachen: Es wird keine externen Anbieter geben und damit keine Stände, an denen es mögliche Geschenke fürs Fest gibt. Lediglich Kulinarisches wird am Wochenende vor dem 1. Advent im Angebot sein. „Das Zusammenkommen und die Atmosphäre stehen dieses Mal eindeutig im Vordergrund“, umriss Bastian Häring, der für die Schützen wie auch für den TuS Versetal anwesend war.

Crêpes, Kakao, Gegrilltes, Kaltgetränke, Pilze sowie Glühwein sollen dafür sorgen, dass niemand hungrig oder durstig sein muss. Der Platz soll wie gehabt mit Nadelbäumen und Schwedenfeuern geschmückt und illuminiert werden. Das Flair, welches so verströmt wird, soll auch erneut zu einem Versteigerungserfolg beitragen. Das an den Meistbietenden gehende Schwedenfeuer soll einen stattlichen Betrag in die Kasse spülen, welchen die vier Ausrichter ans Kinderhospiz Balthasar in Olpe spenden wollen.

Häring übernahm am Freitag die Aufgabe, sich mit Bürgermeister Andreas Späinghaus sowie dem Ordnungsamt in Verbindung zu setzen, um möglichst frühzeitig abzuklären, welche Covid-Einschränkungen und Hygieneauflagen für die Open-Air-Veranstaltung zu beachten sein werden. „Am liebsten wäre uns 3G, doch wir ziehen das auch mit 2G durch“, überlegte Schützen-Oberst Frank Herber laut. Häring nickte und konkretisierte: „Wenn niemand ins Vereinsheim hinein darf, dann besorgen wir halt Dixie-Toiletten.“

So oder so ist ein Besuch des Winterzaubers durch den Nikolaus fest eingeplant. Und auch adventliche Livemusik einer kleinen Blasmusik-Truppe wollen die Veranstalter organisieren. Unklar ist derzeit jedoch noch, ob es wie bei den vorherigen Auflagen dieser Veranstaltung Hütten geben wird, ob die Zahl der Hütten lediglich reduziert werden soll, oder ob vielmehr stattdessen nur ein paar große Zelte aufgebaut werden.

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