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„Es brodelt in den Schülern“: Werdohler Realschüler setzen ein Zeichen des Friedens

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Von: Volker Griese

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Ein Zeichen des Friedens setzen die Werdohler Realschüler, indem sie auf dem Schulhof das Friedenszeichen formten.
Ein Zeichen des Friedens setzen die Werdohler Realschüler, indem sie auf dem Schulhof das Friedenszeichen formten. © Griese, Volker

Die Schüler der Realschule Werdohl haben sich am Donnerstag auf dem Schulhof zu einem Friedenssymbol zusammengestellt und damit ihren Aufruf zur Beendigung des Krieges in der Ukraine zum Ausdruck gebracht.

Der Überfall der Armee des russischen Diktators Wladimir Putin auf das Nachbarland sei bei den Schülern durchaus ein Thema, berichtete Religions- und Philosophielehrerin Sabina Wroblewski.

„Man merkt, es brodelt in den Schülern“, schilderte sie, wie die schrecklichen Bilder aus der Ukraine, die über Fernsehen und Internet auch in die Werdohler Familien getragen werden, die Jugendlichen bewegen. Auch deshalb thematisiere sie im Unterricht gerade den verantwortungsvollen Umgang mit Medien.

Konkrete Hilfe mit Brötchenverkauf

Der Aktion auf dem Schulhof lassen die Realschüler am Freitag auch noch konkrete Hilfe für die Menschen in der Ukraine folgen: Der Erlös aus dem Verkauf von belegten Brötchen und Schokokuss-Brötchen im Schulkiosk fließt komplett der Ukraine-Hilfe zu. Und weil der Foodservice Kohlage die Brötchen diesmal kostenlos liefert, dürfte der Gewinn umso größer sein.

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