Für fünf Wochen

Erste Woche unter Vollsperrung: Arbeiten am Höhenweg beginnen

Mit dem Trennschleifer ging es den Leitplanken an den Kragen: Arbeiter der Firma Hilgenroth demontierten diese am Montag.
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Mit dem Trennschleifer ging es den Leitplanken an den Kragen: Arbeiter der Firma Hilgenroth demontierten diese am Montag.

Am Montagmorgen hat die Firma Hilgenroth aus Sundern damit begonnen, den Höhenweg im Bereich unterhalb der Forsthauskurve zu sanieren. Hierfür wurde eine fünfwöchige Vollsperrung der Hauptverkehrsader veranlasst. So geht es nun weiter.

Werdohl – Auf der Umleitungsstrecke durch das Versetal (B 229) kam es am Montag vereinzelt zu kleineren Rückstaus. Allerdings hatten nicht alle Autofahrer von der Sperrung mitbekommen. Viele fuhren trotz Beschilderung bis zur Sperrung hinauf und wendeten dann.

Wie Bauleiter Josef Prumbaum erklärte, wurden am Montag in erster Linie Vorarbeiten durchgeführt. Arbeiter demontierten die Leitplanken zur Böschung hin und frästen im Abstand von etwa 50 Metern Schnitte in die Asphaltdecke. Außerdem befassten sie sich damit, ein wichtiges Netzwerkkabel der Telekom zu verlegen. Dieses befand sich im Baustellenbereich noch in der beschädigten Böschung. Für die Dauer der Arbeiten werde es oberirdisch neben die Straße gelegt, erklärte Prumbaum.

„Am Dienstag wollen wir mit dem Ausschachten beginnen“, berichtete er weiter. Im Bereich des Böschungsbruchs soll der Höhenweg bis zu eineinhalb Meter tief ausgekoffert werden, um die Straße anschließend neu aufzubauen. Dabei wird auch eine neue Frostschutzschicht eingebaut, die in einem neuartigen Verfahren mit sogenannten Geogittern verstärkt wird.

Im Abstand von etwa 50 Metern wurden Schnitte in den Asphalt gesetzt. Die Erdarbeiten sollen am Dienstag beginnen.

Diese sollen durch ihre Wabenstruktur ein seitliches Ausdehnen des Bodens unter Belastung verhindern und damit die Oberfläche stabilisieren, die Tragfähigkeit des Bodens erhöhen. Das in die Waben eingefüllte Erdreich wird verdichtet. „Insgesamt sieben Lagen Geogitter à 20 Zentimeter sollen übereinander verbaut werden“, erklärte Prumbaum. Für ihn sei es das erste Mal, dass er eine solche Sanierung durchführt.

Ob nach Abschluss der Arbeiten mittelfristig weitere Bereiche saniert werden müssen und der Höhenweg dafür erneut gesperrt wird, konnte Straßen.NRW-Sprecher Andreas Berg bislang nicht mit Sicherheit ausschließen.

Zu geringfügigen Rückstaus kam es am Montagmorgen im Versetal.

Notwendig geworden war die Sanierung des Höhenwegs, weil sich der Zustand des Böschungsbruchs durch das Starkregenereignis vor fünf Wochen derart verschlechtert hatte, dass die kurzfristige Sanierung erfolgen musste, so Berg. Andernfalls wäre die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nicht mehr gewährleistet gewesen.

Die Arbeiten in die Herbstferien zu verschieben, sei aufgrund der Dringlichkeit keine Option gewesen.

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