Hochwasser-Soforthilfe

Erste Hilfen für Hochwasser-Opfer an Lenne, Verse und Hönne ausgezahlt

Wie hier in Volkringhausen waren auch in anderen Teilen der Stadt Balve sowie in Werdohl und Neuenrade viele Menschen vom Hochwasser betroffen.
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Wie hier in Volkringhausen waren auch in anderen Teilen der Stadt Balve sowie in Werdohl und Neuenrade viele Menschen vom Hochwasser betroffen.

135 Anträge auf Soforthilfe zur Beseitigung von Unwetterschäden sind bis jetzt bei den Stadtverwaltungen in Werdohl, Neuenrade und Balve eingegangen. Das hat eine Abfrage in den Rathäusern ergeben. Alle drei Städte rechnen damit, dass noch weitere Anträge folgen werden.

Werdohl/Neuenrade/Balve ‒ Die Landesregierung stellt Soforthilfen in Höhe von insgesamt 200 Millionen Euro für von der Unwetterkatastrophe am 14./15. Juli betroffene Bürger, Unternehmen, Landwirte und Freiberufler bereit. Die Soforthilfe für private Antragsteller beträgt 1500 Euro pro Haushalt plus 500 Euro für jede weitere Person neben dem Haushaltsvorstand. Maximal werden 3500 Euro pro Haushalt gewährt. Gewerbliche Antragsteller erhalten pauschal 5000 Euro. Beantragt werden muss die Unterstützung bei der jeweiligen Kommune, die die Anträge auch auf Richtigkeit und Plausibilität prüft.

Bei der Stadt Werdohl sind nach Angaben von Bürgermeister Andreas Späinghaus bis Freitagmorgen insgesamt 55 Anträge bewilligt worden. Späinghaus sprach von 45 bewilligten Anträgen von Privatpersonen mit einem Volumen von rund 105.000 Euro und zehn Anträgen von gewerblichen Antragstellern, denen insgesamt 50 000 Euro bewilligt worden seien.

In Neuenrade hatte die Stadtverwaltung bis jetzt 25 Anträge zu bearbeiten, davon seien 17 dem privaten und acht dem gewerblichen Bereich zuzuordnen, teilte Bürgermeister Antonius Wiesemann auf Nachfrage mit. Bislang seien 57.000 Euro an Soforthilfen ausgezahlt worden. Drei Anträge befinden sich nach Wiesemanns Worten noch in der Prüfung. Sie würden aber „in Kürze abgeschlossen“, teilte er mit.

Bei der Stadt Balve seien bis jetzt 64 Anträge auf Soforthilfe eingegangen, sagte Kämmerer Hans-Jürgen Karthaus. Mit 60 Anträgen sind die privaten Antragsteller dort deutlich in der Mehrheit. Davon seien auch 35 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 58.000 Euro schon positiv beschieden worden. Die anderen, darunter alle gewerblichen Anträge, würden derzeit noch geprüft.

Die ganz große Zahl der gestellten Anträge in Werdohl, Neuenrade und Balve ist nach Einschätzung der Stadtverwaltungen gerechtfertigt. In Neuenrade und Balve seien bisher keine Anträge abgelehnt worden. In Werdohl, sagte Bürgermeister Späinghaus, gebe es kaum abgelehnte Anträge. Alle drei Städte rechnen damit, dass bis zum 31. August noch weitere Anträge eingehen. Späinghaus: „Die Menschen räumen ja noch ihre Wohnungen aus und entdecken Schäden erst noch. Da werden sich bestimmt noch einige melden.“ Ähnlich sehen das Wiesemann in Neuenrade und Karthaus in Balve. Alle Anträge sollten zeitnah bearbeitet werden, hieß es.

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