Tiefbau hat begonnen

Erste Arbeiten für das neue Hallenbad

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Ein Mobilkran setzte am Mittwoch die Baucontainer auf das Gelände des ehemaligen Sterngolfplatzes. Mitarbeiter der Stadtwerke (rechts) sahen sich derweil Anschlüsse im Boden an. Das kleine Gebäude soll vermutlich stehen bleiben.

Werdohl - Die Tiefbauer sind angerückt, das Bauschild steht – der Neubau des Hallenbades in Ütterlingsen ist am Mittwoch begonnen worden.

Wilhelm Wrede und sein Sohn Pascal waren persönlich nach Werdohl gekommen, um die Baustelle auf der Freibadwiese einzurichten und Details mit Stadtwerke-Mitarbeitern zu klären. 

Die Bäderbetriebe als Tochter der Stadtwerke haben einen Vertrag mit einem Generalunternehmer. Pellikaan ist ein holländisches Familienunternehmen und arbeitet in Deutschland, den Niederlanden, England und Belgien. Die Firma hat seit 1947 Schulen, Hotels, Kindergärten, Bürogebäude, Appartements und Industriegebäude sowie über 900 Sportcenter mit mehr als 500 Schwimmbädern realisiert. Die deutsche Pellikaan-Vertretung sitzt in Ratingen. 

Langjährige Zusammenarbeit mit Pellikaan

Mit Pellikaan arbeitet das Tiefbauunternehmen Wrede aus dem westfälischen Ense schon mehr als 15 Jahre zusammen. Vater und Sohn Wrede meinten am Mittwoch, dass sie je nach Wetterlage etwa drei Wochen für die Tiefbauarbeiten bräuchten, bis die Hochbauer anfangen könnten. Viel großes Gerät war noch nicht angefahren worden, mit einem Bagger wurde auf der Freibadwiese gearbeitet. Von einem Tieflader setzten Mitarbeiter zwei Baucontainer auf die ehemalige Sterngolfanlage, andere stellten das riesige Baustellenschild auf. 

Die Tiefbauunternehmer Pascal und Wilhelm Wrede aus Ense waren persönlich nach Ütterlingsen gekommen, um die Baustelle für den Neubau des Hallenbades einzurichten. Auf der Wiese im Hintergrund wurde vorgestern gerodet, dort wird der Baukörper entstehen

Bäder-Chef Frank Schlutow freute sich, dass es nach langer Vorplanung endlich mit den Bauarbeiten losgeht. Die Bäder-GmbH investiert knapp fünf Millionen Euro in den Neubau samt Technik, die Anlage soll im Herbst 2020 zur Wintersaison in Betrieb gehen. 

Offizieller „erster Spatenstich“ in der nächsten Zeit

In der kommenden Woche sollen die Tiefbauarbeiten beginnen, der ausgehobene Mutterboden wird gelagert und später wieder eingebaut. Frank Schlutow plant noch einen offiziellen „ersten Spatenstich“, an dem sicher auch Vertreter von Pellikaan und der Stadtverwaltung teilnehmen werden. 

Das neue Hallenbad wird ein Becken mit vier Bahnen à 25 Meter Länge mit einer Wasserfläche von 25 mal 10 Metern erhalten. Auf ein Kinderschwimmbecken wird verzichtet, dafür gibt es einen halbseitigen Hubboden, der von 0 bis 1,80 Meter Wassertiefe gefahren werden kann. Auf die andere Seite kommt ein Ein-Meter-Sprungbrett mit einer Wassertiefe von mehr als 3,50 Meter. 

Die Pos4-Architekten sind von ihrem Entwurf begeistert: „Edle, schimmernde Lichtreflexe auf der Aluminiumhaut, viel Glas, das Silber der Metallhaut und warme, dunkle Grautöne der Seitenfassaden bilden ein elegantes Erscheinungsbild.“

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