Erneuter Anlauf für Dresel

Die Verantwortlichen im Rathaus hoffen auf einige Angebote.

WERDOHL ▪ Die Stadt startet einen erneuten Anlauf bei der Suche nach einem DSL-Anbieter für Dresel. Die öffentliche Ausschreibung zur Schaffung einer flächendeckenden Breitbandversorgung für den Ortsteil läuft bis zum 31. August. Da die erste Ausschreibung gefloppt ist, hat die städtische Planungsabteilung nach Rücksprache mit der Bezirksregierung nun vor allem an der Stellschraube Zeit gedreht.

Den Anbietern wird mehr Zeit eingeräumt, für schnelles Internet in Dresel zu sorgen. „Der Netzbetreiber sollte mit der Realisierung möglichst bis Ende 2012 beginnen und sie spätestens Anfang 2013 abgeschlossen haben“, heißt es in der Ausschreibung mit dem Hinweis, dass ein früherer Termin ausdrücklich erwünscht sei.

Angesichts von null Angeboten auf die erste Ausschreibung auf den Boden der Tatsachen angekommen, weiß Planungsamtsmitarbeiter Diethelm Werdohl aber um das zuvor offenbar zu knappe Zeitfenster. Telefonische Nachfragen von Netzbetreibern hätten gezeigt: „Die Zeit war ein wesentliches Argument, dass kein Angebot abgegeben wurde.“ Daher gebe es nun kein festes Datum – „um möglichst viel Spielraum zu geben“.

Eine Ergänzung findet sich in der neuen Ausschreibung ebenfalls. Es wird darauf hingewiesen, dass sich im Gehweg der Straße An der Tumpe ein Leerrohr der Stadt befindet. „Dieses Leerrohr würde jedem Auftragnehmer diskriminierungsfrei zu gleichen Konditionen zur Verfügung gestellt.“ Es sei Verhandlungssache, erklärt Eilers.

Das Ziel bleibt jedoch das gleiche: Mit der schnellen Internetverbindung sollen die ansässigen Gewerbebetriebe gestärkt werden. Denn: Breitbanddienste seien ein wichtiger Auftrag im Sinne der Daseinsvorsorge und der Steigerung der Standort-Attraktivität. Als Anreiz für interessierte Netzbetreiber gibt es auch eine Beihilfe zum Aufbau der leistungsstarken Breitbandversorgung. Diese werden technologieneutral gewährt. ▪ Marco Fraune

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