Junge Werdohler lernen Luthers Leben in der Spielburg kennen

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Mit der Martin-Luther-Figur zu posieren gehörte für die Kinder der evangelischen Grundschule Ütterlingsen am Ende der verschiedenen Spiel-Lern-Stationen dazu.

Werdohl - Mit mehreren Playmobil-Wartburgen, einer kindgroßen Martin-Luther-Figur, Kopfhörern und einer echt aussehenden Gutenberg-Druckerpresse vermittelt ein Lehrer aus Herborn in diesen Tagen den Kindern der evangelischen Grundschule in Ütterlingsen das Leben des Reformators.

Schulleiterin Britta Schwarze ist froh, diese Erlebnisausstellung „MartinLuther4Kids“ an ihre Schule bekommen zu haben. Gunther Werner aus Herborn ist Lehrer, überzeugter Christ, Pädagoge und Luther-Fan. Werner hat diese Wanderausstellung für Grundschulen und Gemeinden konzipiert, um Kindern spielerisch die Lebensgeschichte von Martin Luther nahe zu bringen.

An sechs Erlebnis-Stationen können die Kinder hören, sehen und begreifen, wie Luther gelebt hat. Außerdem lernen die Kinder nebenbei die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Buchstaben kennen. Der Überbau, dass Luther die Bibel aus dem unverständlichen Latein in die deutsche Sprache übersetzt hat, spielt bei einer christlichen Konfessionsschule mit vielen Kinder türkischer Herkunft natürlich auch eine Rolle.

Für dieses Jahr sind die Termine der mobilen Bibelausstellung jedenfalls ausgebucht. Mehr Luther geht fast nicht: Für Britta Schwarze passt es gut, dass diese Luther-Ausstellung gerade im Luther-Jahr an die evangelische Martin-Luther-Grundschule gekommen ist.

Gunther Werner bietet die Ausstellung kostenlos an, er bekommt lediglich die Fahrkosten erstattet. Er ist in Neuenrade untergebracht. Werner veröffentlicht auf seinem Blog „ImSturm“ Gedanken und Gedichte für „stürmische“ Zeiten im Leben. In Hessen sind gerade Herbstferien, so kann Werner die Ausstellung jetzt in Werdohl anbieten. Den Kindern gefällt es, sie werden mit allen Sinnen angesprochen und können ein schön gedrucktes Blatt mit dem Liedtext von „Ein feste Burg ist unser Gott“ mit nach Hause nehmen.

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