Spektakuläre Erklärungen von Bürgermeisterin Voßloh

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Silvia Voßloh will ihr Wahlversprechen halten.

Werdohl - Mit zwei spektakulären Erklärungen hat Bürgermeisterin Silvia Voßloh am Montagabend im Rat die Haushaltseinbringung eingeleitet. Sie garantierte zum einen den Weiterbetrieb der Sporthalle Eveking durch die Stadt für die Jahre 2018 und 2019.

Zum anderen werde sie ihr Wahlversprechen halten und die aus Spargründen nachts ausgeschaltete Straßenbeleuchtung in den Wohnbezirken wieder einschalten. 

Die Rede der Bürgermeisterin mutete fast wie eine Art Regierungserklärung für das kommende Jahr an. Sie bezog sich auf die 69 Sparmaßnahmen, die damals zum Beitritt des Solidarpaktes Kommunalfinanzen vereinbart wurden. Wörtlich sagte sie: „Die Schließung der Sporthalle Eveking steht für mich 2018 und 2019 nicht zur Debatte.“ Dazu sei ein neuer Ratsbeschluss fällig. Sie erinnerte an die vielen Investitionen durch die Städtebauförderung, die in den vergangenen Jahren in die Innenstadt und nach Ütterlingsen geflossen seien. 

Die Ortsteile wie Kettling, Königsburg, Pungelscheid und das Versetal seien dabei zu kurz gekommen. Voßloh: „Das muss sich ändern.“ Es gebe ein Förderkonzept zur Gestaltung des ländlichen Raumes, an dem sich Werdohl beteiligen werde. Bis dieses Konzept fertig sei, solle kein Gebäude aufgegeben werden. Die Turnhalle Eveking könnte so Zentrum des Versetals werden, ein Treffpunkt in der Dorfmitte für alle. Es gebe „Ideen und Gedanken, die sich entwickeln“ würden. Voßloh erinnerte daran, wie umstritten in der Bevölkerung die Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung war und ist. 

Zunächst sei es von Mitternacht bis vier Uhr dunkel geblieben, aktuell gehen die Lichter von 1.30 bis 3.30 Uhr aus. Die LED-Technik mache es möglich, dass das vereinbarte Einsparziel auch erreicht werde, wenn die Beleuchtung wieder eingeschaltet wird. Sie werde dafür sorgen, dass die Nachtabschaltung ab Januar 2018 aufgehoben wird: „Ich halte mein Wahlversprechen ein.“

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