Erinnerungen an die Schnurre

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Ursula Fay, Monika Sand und Ulrika Schiller (von links) mit dem neuen Kalender der Stadt-Apotheke. ▪

WERDOHL ▪ Jedes Jahr ein Kalender für die Kunden, immer mit historischen Motiven und stets mit der Bitte verbunden, im Gegenzug für die Tafel zu spenden – die Stadt-Apotheke bleibt ihren Traditionen treu. Ursula Fay präsentierte die Auflage für 2012, die ganz im Zeichen der Schnurre steht.

Monika Sand gehört zu den älteren Werdohlern, die sich noch gut an diese Kleinbahn erinnert – sie stellte eins der Bilder für den Kalender zur Verfügung. Dampfloks wie „Carl“ oder „Hermann“ waren im heutigen Südkreis unterwegs, unter anderem von Werdohl durchs Versetal nach Lüdenscheid. Die Schienen waren oft auf den Straßen verlegt, die Loks zogen neben Personen- auch Güterwaggons, oft auf so genannten Rollböcken.

Das 150-jährige Bestehen der Ruhr-Sieg-Strecke sei natürlich ein willkommener Anlass gewesen, das Thema Bahnverkehr für den Kalender aufzugreifen, erklärte Ursula Fay gestern. Nächstes Jahr soll es um die Werdohler Brücken gehen. Wer über entsprechende historische Aufnahmen verfügt, kann sie gerne in der Stadt-Apotheke abgeben.

Dass sie mit dem Kalender auch Gutes tun kann, ist der Apothekerin natürlich recht – um die 500 Euro konnte sie zuletzt an Ulrike Schiller von der Tafel übergeben. Ulrike Fay betont aber auch, dass die Spende absolut freiwillig ist. Ihre Kunden erhalten den Kalender ab sofort – auch ohne Gegenleistung. ▪ ben.-

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