Ausstellung in Werdohl erinnert an Fritz Thomée

Heiner Burkhardt (l.) und Dr. Rolf-Dieter Kohl beim Aufbau der Thomée-Ausstellung.

WERDOHL ▪ In Erinnerung an den gebürtigen Werdohler und späteren Landrat Fritz Thomée bereitet der Heimatverein mit Unterstützung der Stadt in den Räumen des Kleinen Kulturforums eine Ausstellung vor, die am 2. Mai vom Heimatvereinsvorsitzenden Rüdiger Schmale eröffnet und zwei Wochen lang zu sehen sein wird.

Am Montagnachmittag begannen Mitglieder des Heimatvereins mit dem Aufbau dieser Ausstellung, die zuvor schon einmal – allerdings mit weitaus umfangreicherem Material – in Altena zu sehen war. Der in der Burgstadt erzielte Erfolg führte zu der Idee, Fritz Thomée auch erstmals in Werdohl eine Ausstellung zu widmen.

Gezeigt werden zwischen dem 2. und 16. Mai in fünf Vitrinen vor allem persönliche Exponate, die einen Bezug zu Werdohl haben – etwa das Hochzeitsbild des ersten und über viele Jahre einzigen Ehrenbürgers der Stadt, die Ernennungsurkunde zum Landrat, die Ehrenbürgerurkunde, viele Urkunden und Fotos.

Zwei Tage lang hatte eine kleine Arbeitsgruppe im Kreisarchiv das vorhandene Material gesichtet, Akten gewälzt und aus mehreren tausend Unterlagen letztlich rund 40 Exponate ausgesucht. Die Ausstellung hätte angesichts der Bedeutung des ersten Werdohler Ehrenbürgers (1862 bis 1944, begraben in der Landwehr) durchaus noch umfangreicher ausfallen können, doch es fehlt der Platz.

Immerhin dürfte im Rahmen der Eröffnung auch Erwähnung finden, dass der Wiederaufbau und Erhalt der Burg Altena im Wesentlichen auf Fritz Thomée zurückzuführen ist. „Ohne ihn wäre da vermutlich nichts passiert“, stellte Heiner Burkhardt fest und erinnerte zugleich auch daran, dass der Landrat auch auf anderen Ebenen viel bewegt habe.

„Ich bin nicht Hochwohlgeboren, ich bin wohl in Werdohl geboren“ – dieses Thomée-Zitat wurde als Titel für die Einladung zu dieser Ausstellung gewählt, in der Dr. Rolf-Dieter Kohl als früherer Kreisarchivar am 2. Mai (11.30 Uhr) den Einführungsvortrag halten wird.

Zu sehen ist die Ausstellung nach der Eröffnung jeweils donnerstags (10 bis 12.30 Uhr), freitags (15 bis 17.30 Uhr) und sonntags (10 bis 12.30 Uhr). Parallel zu diesen genannten Zeiten ist auch das Stadtmuseum im Erdgeschoss für die Besucher geöffnet. ▪ -ka

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