Erfolgreiche Neuauflage des Klönnachmittags

Zu erzählen oder ganz im Vertrauen etwas weitersagen gab es reichlich beim Spiel- und Klönnachmittag im Gemeinderaum der Friedenskirche in Eveking. - Foto: Kanbach

Werdohl - Eigentlich ist das, was da jetzt aus der Taufe gehoben wurde, nicht mehr ganz neu, doch seit es das Café Kino im Gemeinderaum der Friedenskirche in Eveking nicht mehr gibt, wollten Hannelore Wolf, Gisela Herr und Annelie Orth mit dem Spiel- und Klönnachmittag, der früher zwischen den einzelnen Filmnachmittagen stattfand, einen Neustart versuchen. Mit Erfolg, wie sich herausstellen sollte.

Rund zwei Dutzend Frauen und mit Adolf Knauer ein einziger Mann waren der Einladung zu diesem Treffen gefolgt. „Wir fanden es schade, dass die Café Kino-Reihe aufgegeben werden musste“, sagte Hannelore Wolf. Deshalb habe das dreiköpfige Organisationsteam den Versuch gestartet, mit dem Spiel- und Klönnachmittag für etwas Kurzweil und Gemütlichkeit zu sorgen. „Und wir sind erstaunt, dass diese Idee auf eine derart gute Resonanz gestoßen ist“, ergänzte Gisela Herr.

Alle zwei Monate – beim nächsten Mal am 9. April, wiederum von 14.30 bis 17 Uhr – wolle man sich nun treffen, um während und nach einer guten Tasse Kaffee, Gebäck und Kuchen zu plaudern und natürlich bei diversen Spielen die jeweiligen Sieger zu ermitteln. Kniffeln, Mau Mau, Rummikub oder auch Mensch ärgere Dich nicht standen beim jetztigen Klönnachmittag auf dem Spielplan.

Durchaus denkbar ist es jedoch, dass auch andere Herausforderungen auf dem Feld der Spiele angenommen werden, wobei eins unangetastet bleibt: Nur mit der richtigen Strategie kann man ein Spiel auch gewinnen. Anmelden müssen sich die Teilnehmer für diese Nachmittage nicht, und auch altersmäßig gibt es da keinerlei Begrenzungen.

Gemeindepädagogin Kerstin Sensenschmidt hatte den Kreis der Teilnehmer noch vor dem Kaffeetrinken begrüßt und dabei Gedanken zum Thema „Gewinnen“ und „Verlieren“ entwickelt. Dabei bildete das Spiel als solches die Hülle für die Inhalte ihrer kleinen Andacht. Gewinner, so stellte sie fest, „sind wir alle“, denn niemand brauche sich im Gegensatz zu Menschen in der Dritten Welt Gedanken über die wichtigen Dinge des Lebens – wie Nahrung, Getränke, Existenz oder ärztliche Betreuung – zu machen.

Gleichwohl stünden die Begriffe Glück und Pech mit all seinen Auswirkungen auch in unserer Gesellschaft eng nebeneinander. Aber wie auch immer die Dinge sich im negativen Bereich entwickeln: Hoffnung, Vertrauen und die Perspektive, dass letztlich alles gut werde, gebe Gott, so Kerstin Sensenschmidt abschließend.

Von Rainer Kanbach

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare