Umnutzung geplant

Entwidmete Kreuzkirche: Interessent weckt Hoffnung auf Erhalt

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Werdohl – Für die Ende 2018 entwidmete Kreuzkirche auf der Königsburg gibt einen Interessenten aus Werdohl, der das Kirchengebäude erwerben und anderweitig nutzen möchte. Das berichtete Pfarrer Dirk Grzegorek in dieser Woche bei der Versammlung der Evangelischen Kirchengemeinde Werdohl im Gemeindehaus Stadtmitte.

Im Rahmen dieser Versammlung beschäftigten sich die Anwesenden auch mit der Frage, was mit der Kreuzkirche auf der Königsburg passieren soll, nachdem die Nutzung des Gebäudes am Kirchenpfad (Diakonisches Werk) und der ehemaligen Wohnung an der Freiheitstraße (Umbau für Gemeindezwecke) geklärt sind.

Der weitest gehende Schritt wäre nach den Worten von Grzegorek der Abriss der Kirche an der Oststraße, ohne dass die Gemeinde durch die Kosten belastet würde. Dazu muss es aber nicht kommen, denn durch den Interessenten lebt die Hoffnung auf den Erhalt des Gebäudes. Während hier die endgültige Entscheidung noch aussteht, ist die Zukunft des Inventars der Kreuzkirche schon größtenteils geregelt.

Die Orgel wurde (wir berichteten) nach Polen verkauft. Stühle, Bänke und Schränke werden beziehungsweise wurden einer Nutzung im Umfeld der beiden noch bestehenden Kirchen der Gemeinde zugeführt. Begonnen hatte die insgesamt eine Stunde und zwölf Minuten dauernde Versammlung mit den Worten Grzegoreks zur nächsten Kirchenwahl, die am 1. März 2020 stattfinden soll.

Mit der Gemeindeversammlung begann dazu das Wahlvorschlagsverfahren, das bis zum 29. November abgeschlossen sein soll. Eine Woche später wird laut Zeitplan auch die Prüfung der eingereichten Vorschläge beendet, die dann Anfang Januar 2020 abgekündigt werden. Beschwerden gegen den einen oder anderen Wahlvorschlag können zwischen dem 6. und 10. Januar 2020 vorgebracht werden. Das eigentliche Wahlverfahren wird am 27. Januar des kommenden Jahres eröffnet.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist eines: Die Zahl der Presbyter wird in der bevorstehenden Legislaturperiode von zwölf auf zehn Stellen reduziert. Hinzu kommen die beiden Pfarrer der Gemeinde. Wenn sich mehr als zehn Kandidaten für die Ausübung dieses Ehrenamtes interessieren, erfolgt eine Wahl nach bekanntem demokratischen Muster. Wer Interesse hat, in diesem Gremium in den nächsten vier Jahren mitzuarbeiten, muss zum Wahltermin 18 Jahre alt sein.

Wahlberechtigt ist jeder, der am Wahl-Tag (1. März) mindestens 14 Jahre alt ist. Die formelle Amtseinführung ist für den 22. März vorgesehen.

Krippenspiel

Es wird auf jeden Fall auch in diesem Jahr wieder zu Heiligabend ein Krippenspiel in der Gemeinde geben – unter dem Thema „Die drei Weisen“. Neu ist: Dieses Stück wird sowohl in der Friedens-, als auch in der Christuskirche aufgeführt.

Tradition ist und bleibt, dass der Projektchor „Lichtermette“ den Gottesdienst am Morgen des ersten Weihnachtstages (ab 6 Uhr) mitgestaltet. Dazu werden noch Mitwirkende gesucht. Die Proben laufen jetzt an; jeden Mittwoch ab 19.30 Uhr in der Friedenskirche.

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