Ein Tag zum Entspannen

Der Schulchor begrüßte alle Mütter, Väter, Geschwister, Großeltern, Onkel und Tanten mit dem Lied „Alles was mir gut tut, tut mir gut“ mir gut“ – auf die Melodie von „Bruder Jacob“. - Fotos: Koll

Werdohl - Der Sauerländer weiß: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unangemessene Kleidung. Und genau so sehen das auch die Mädchen und Jungen der katholischen Grundschule, ihre Eltern und Geschwister sowie Schulleiterin Christel Kringe.

Letztere begrüßte die Gäste zum Schulfest am Samstagmorgen mit der Feststellung, dass tags zuvor der Regen ja noch heftiger gewesen sei. Und so tummelten sich auch alsbald reichlich Mädchen und Jungen auf dem Schulhof, kickten eine Runde, erklommen den Kletterfelsen, beobachteten die Bienen, die der Imkerverein mitgebracht hatte und probierten sich an der Holzkuh der Landfrauen im Melken aus.

Zuvor sang jedoch noch der Schulchor. Nachdem sie „Wir sind die Kinder von St. Michael“ geschmettert hatten, intonierten die Mädchen und Jungen gemäß des Festmottos auf der bekannten Melodie von „Bruder Jacob“ den Text: „Alles was mir gut tut, tut mir gut.“ Die ein oder andere Mutter und auch manch Vater sangen vergnügt die einfachen Zeilen mit.

Innerhalb des Schulgebäudes hielt beinahe jeder Klassenraum eine Überraschung und Herausforderung bereit. In einem Klassenzimmer wurde etwa die Ergotherapie präsentiert. Hier galt es beispielsweise mit verbundenen Augen Dinge zu ertasten, mit Handschuhen ein Puzzle zu bewältigen und einen Geschicklichkeitskreis zu absolvieren, ohne ins Stolpern zu geraten.

Im OGS-Raum wartete ein Sinnesparcours auf besonders mutige Teilnehmer. Nicht jedem Kind war das Treten auf Tannenzapfen oder Heu geheuer – schließlich piekste das gehörig die blanken Füße. Ein paar trauten sich dann aber doch, wenn auch vielleicht an den Händen von Mama und Papa. In anderen Räumen durften sich die Kleinen schminken lassen, selbst bunte Fingernägel gab es auf Wunsch.

Bei ihrer Begrüßung hatte Kringe die Gäste und Schüler aufgefordert, einen Tag lang mal zu entspannen, zu genießen und sich zu bewegen. Und alle ergriffen begeistert die Gelegenheit beim Schopfe. Wer dabei ein wenig außer Atem geriet, konnte sich vor und in dem Schulgebäude stärken: Steaks, Torten, Kuchen, Bratwürstchen, Obstsalat – für beinahe jeden Geschmack war etwas beim kulinarischen Angebot dabei.

Von Michael Koll

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