Jahresfest im Festsaal Riesei

Feuerwehr-Chef Kai Tebrün ruft zahlreiche Einsätze in Erinnerung

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Bürgermeisterin Silvia Voßloh (links) und Stadtbrandinspektor Kai Tebrün (rechts) zeichneten zahlreiche Feuerwehrleute für Dienstjubiläen, sowie für ihren unermüdlichen Einsatz aus.

Werdohl - „Das Ganze ging sogar bis in die Bild-Zeitung“, berichtete Stadtbrandinspektor Kai Tebrün beim Jahresfest der Feuerwehr im Festsaal Riesei am späten Samstagnachmittag vom jüngsten Vorfall mit einer Schwarzen Witwe (giftige Spinnenart). „Das hatte ich so auch nicht vor“, entschuldigte er sich quasi dafür, ein Foto des eingefangenen Tieres an die Deutsche Presseagentur (dpa) weitergegeben zu haben.

Zuvor hatte Tebrün ein Jahr weit zurückgeblickt. „Am 3. November, wir hatten gerade erst unser Jahresfest 2017 gefeiert, rückten wir um 7 Uhr morgens nach Dresel aus. Schon von weitem sah ich eine enorme Rauchentwicklung und dachte: ‘Das wird wohl länger dauern’.“ 

Und in der Tat: Bis Mitternacht waren er und seine Kameraden bei Gerhardi Galvanotechnik in Dresel beschäftigt.

„Aber auch durch den Klimawandel verursachte Umwelteinsätze haben uns auf Trab gehalten“, fuhr der Feuerwehr-Chef fort. Im Januar leisteten die Werdohler Feuerwehr-Kräfte Hilfe beim Einsatz in Iserlohn nach dem Sturmtief Friederike. 

Waldbrände machen viel Arbeit

Und im Laufe des Jahres folgten Waldbrände in Plettenberg sowie Altena. Bei letzterem waren sie drei Tage lang mit der Brandlöschung beschäftigt.

Besonders in Erinnerung blieb Tebrün aus den vergangenen zwölf Monaten aber auch „ein Dachstuhlbrand am Winterhagen“. Dieser sei nämlich „sehr anstrengend“ gewesen, sei es doch an diesem Tag im August „schon aufgrund des heißen Wetters an sich sehr schweißtreibend“ gewesen.

Lob von Bürgermeisterin Silvia Voßloh

Der Stadtbrandinspektor lobte dann „den engen Kontakt zur VDM-Werksfeuerwehr“, aber auch die Partner der Mitglieder in allen Löschzügen und -gruppen. „Ich weiß es zu schätzen, dass Sie auf ihre Liebsten oft verzichten und dass Sie Verständnis zeigen. Der heutige Abend soll eine kleine Entschädigung dafür sein.“

Bürgermeisterin Silvia Voßloh hob nicht nur die fachliche Kompetenz der Werdohler Feuerwehrkräfte hervor, sondern auch ihre körperlichen Fähigkeiten: „Ich weiß manchmal nicht, wo Sie die Energie hernehmen – und das über die Jahre hinweg.“

Ganz besonders betonte das Stadtoberhaupt aber auch die besondere Bedeutung der Jugendfeuerwehr.

Schließlich kündigte sie an, am 12. November werde Andreas Wäscher im Rat zum Stellvertretenden Wehrleiter ernannt.

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