Im Entenmarsch durch das Wasser

Kreuz und quer ging es beim „Eisenbahn“-Spiel durch das Schwimmbecken. Zum Auftakt der Förderprogramms „Quietschfidel – Schwimmenlernen in Werdohl“ tobten fünf- und sechsjährige Jungen und Mädchen durchs Wasser.

WERDOHL ▪ Ein wenig enttäuscht waren die Projektleiter der Aktion „Quietschfidel – Schwimmenlernen in Werdohl“ am Samstagnachmittag schon, als lediglich zehn Mädchen und Jungen aus den insgesamt neun Werdohler Kindergärten das landesweite Förderprogramm im Hallenbad auf dem Riesei nutzten. Werdohl ist einer von fünf Standorten in Nordrhein-Westfalen, an denen das dreijährige Förderprogramm stattfinden wird.

Zum Auftakt hatte sich die Werdohler Arbeitsgemeinschaft – bestehend aus Vertretern des SV 08 Werdohl, des Stadtsportverbands, der DLRG und Lehrkräften – ein Wassergewöhnungstraining für Fünf- bis Sechsjährige mit vielen Spielen im kühlen Nass ausgedacht. Unter der Leitung von Susanne Guder tobten die Kinder länger als eine Stunde miteinander im Schwimmbecken. Die spielerischen Bewegungsformen hatten in erster Linie das Ziel, die Mädchen und Jungen an das Wasser zu gewöhnen. Zudem sind diese Übungen fester Bestandteil eines jeden Schwimmkurses, der Kindern erleichtern soll, sich im Wasser wohl zu fühlen. So spielte die Gruppe „Eisenbahn“ und marschierte im Entenmarsch hintereinander her. Schwimmnudeln wurden als „Tunnel“ umfunktioniert, durch die hindurch geschwommen wurde. Beim Spiel „Feuer, Wasser, Blitz“ war Schnelligkeit gefordert, um die entsprechende Übung durchzuführen.

Für den kommenden Samstag ist ein weiteres Wassergewöhnungs-Training geplant. Diesmal richtet sich die Aktion an alle Grundschüler. Wer Interesse hat, kann sich bei Susanne Guder unter Tel. 02392/71990 anmelden. Außerdem wird „Quietschfidel“ während der Projektphase noch zahlreiche weitere Veranstaltungen anbieten. Unter anderem sind auch Termine für Lehrer dabei, um ihnen zu demonstrieren, wie sie ihren Schülern das Schwimmen beibringen können. Was im Einzelnen angeboten wird, entscheidet die Arbeitsgemeinschaft selbst. ▪ sr

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