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Entlastung bei Energiekosten: Rechner soll Sparen helfen

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Wenn die Kosten für Energie zu hoch steigen, kann unter bestimmten Voraussetzungen Entlastung beim Bund beantragt werden. Der Online-Rechner der Verbraucherzentrale soll dabei helfen. ARCHIVFoto
Wenn die Kosten für Energie zu hoch steigen, kann unter bestimmten Voraussetzungen Entlastung beim Bund beantragt werden. Der Online-Rechner der Verbraucherzentrale soll dabei helfen. ARCHIVFoto © Engelmann, Ines

Heizöl, Flüssiggas, Kohle und Holzpellets waren im Krisenjahr 2022 besonders teuer. Deshalb gebe es auch für Verbraucher, die damit heizen, eine Entlastung. Die Bundesregierung hat nun die Bedingungen veröffentlicht. Wer für eine Unterstützung in Frage kommt, können Interessierte nun mit einem Online-Rechner der Verbraucherzentrale herausfinden, sagt Helge Pfingst, Energieexperte und heimischer Berater der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Märkischer Kreis – Private Haushalte, die mit Brennstoffen wie Heizöl, Flüssiggas, Kohle, Koks, Pellets, Holzbriketts, Scheitholz oder Holzhackschnitzeln heizen, sollen rückwirkend finanziell entlastet werden. Die Bedingungen hat das zuständige Bundesministerium veröffentlicht. In Nordrhein-Westfalen ist das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung zuständig.

Verbraucher, die überprüfen möchten, ob sie einen Anspruch haben, können dafür nun einen neuen Online-Rechner der Verbraucherzentralen nutzen. Sie müssten nur eingeben, welchen Brennstoff sie nutzen, wie viel davon sie im vergangenen Jahr gekauft und was sie dafür bezahlt haben.

Die Anwendung rechne dann auf der Grundlage der nun festgelegten Referenzwerte automatisch aus, ob ein Erstattungsanspruch besteht und wie hoch dieser mutmaßlich ausfallen wird.

Wer eine Erstattung beantragen möchte, brauche dafür jedoch mindestens eine Rechnung über einen „nicht leitungsgebundenen Brennstoff“ aus dem Jahr 2022. Nicht leitungsgebundene Brennstoffe sind Heizöl, Flüssiggas, Pellets, Kohle, Koks, Holzbriketts, Scheitholz oder Holzhackschnitzel.

Entlastung gebe es dann, wenn der gezahlte Preis mindestens dem Doppelten der Referenzwerte für die einzelnen Brennstoffe entspricht und die Erstattung die Bagatellgrenze von 100 Euro überschreitet. Die Erstattung ist auf maximal 2 000 Euro pro Haushalt begrenzt.

„Nach der kürzlich getroffenen Vereinbarung zwischen Bund und Ländern beginnen die Bundesländer jetzt mit der konkreten Umsetzung des Anmeldeverfahrens. Sobald die Freischaltung erfolgt ist, können Verbraucher dann einen Antrag stellen“, sagt Energieberater Helge Pfingst.  

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