Endlich auch Sommer in Werdohl

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Die Kleinen genossen den Sprung ins kühle Nass am Dienstag sichtlich. ▪

WERDOHL ▪ Wochenlang hatten Kinder und Eltern auf so einen Tag gewartet. Bei Sonnenschein und endlich sommerlichen Temperaturen strömten sie am Dienstag ins Freibad in Ütterlingsen.

Während Mütter und Väter auf der Liegewiese, in den Strandkörben oder auf den vielen Bänken in der Sonne entspannten, tobten sich die Kleinen in den Becken aus. Die Abkühlung führte sichtlich zu guter Laune.

Auch Schwimmmeister Maik Stünkel war erleichtert. „Das wurde auch Zeit“, freute er sich über die beiden Sonnentage, nachdem der Juli kaum Anlass zur Freude, eher zur Langeweile bot. Trotz des guten Wetters konnten gestern nicht die meisten Besucher an einem Tag in diesem Jahr gezählt werden. „Das werden heute so etwa 1000 sein“, schätzte Stünkel am Nachmittag und glaubte, dass viele doch vom Sommer überrascht worden seien.

„Wer weiß wie lange?“, fragte da schon Susanne Stöckel im Kassenhäuschen des Freibads. Trotzdem freute sie sich über den „positiven Stress“. Aus ihrer Erfahrung wusste sie zu berichten, dass die Werdohler zwei bis drei Tage bräuchten, um bei gutem Wetter ins Freibad zu gehen.

Auch Maik Stünkel war froh über ein wenig Stress. „Wenn’s richtig voll ist, dann passiert weniger“, sagte der Schwimmmeister. Anscheinend passen dann alle Besucher besser aufeinander auf.

Die Hoffnung auf weitere sonnenreiche Tage scheint sich aber für alle zu zerschlagen. Ab heute Abend sollen die ersten Gewitter hereinziehen und auch mit den hohen Temperaturen ist es dann wohl vorerst wieder vorbei. ▪ ds

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