Asphaltarbeiten stehen an

Ende der Sperrung in Sicht: Ab dann soll die B229 wieder befahrbar sein

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Dort, wo nächste Woche der Asphalt verbaut werden soll, lagerten am Dienstag noch Paletten mit Pflastersteinen. Insgesamt seien die Bauarbeiten trotz aller Herausforderungen durch den Eggefels gut gelaufen, berichtete Polier Markus Goreski. Einen konkreten Termin für die Wiederöffnung der Straße konnte er noch nicht nennen.

Werdohl – Die Erneuerung eines Teilstücks der Neuenrader Straße (B 229) ist fast abgeschlossen.

Im Zuge des Kreiselbaus vor dem VDM-Werk an der B 236, saniert die Baufirma Ossenberg auch die B 229 auf einer Länge von 450 Metern. Zunächst waren Arbeiten im Untergrund notwendig: Abwasserkanäle und Gasleitungen wurden erneuert. Um in den harten Eggefels vordringen zu können, mussten schwere Maschinen zum Einsatz kommen. Diese wurden aus Süddeutschland nach Werdohl geschafft. 

Die Kanal- und Leitungsarbeiten sind jetzt abgeschlossen. Die Rinne, durch die das Regenwasser vom Asphalt abfließen soll, und deren Erneuerung nötig war, haben die Arbeiter in den vergangenen Wochen größtenteils fertiggestellt. Sie wird von Hand gepflastert, was einige Zeit in Anspruch nimmt. Paletten mit Pflastersteinen stehen im Augenblick noch auf der Baustelle. 

„Nächste Woche beginnen wir damit, den Asphalt einzubauen“, blickte Polier Markus Goreski voraus. 

Schotter-Untergrund muss vorbereitet werden

Für das Verbauen des neuen Asphalts muss der Schotter-Untergrund vorbereitet werden, auf den Tragschicht und Deckschicht aufgebracht werden. In Teilbereichen werde noch Schotter aufgeschüttet. 

Nahm einige Zeit in Anspruch: Das Pflastern der Rinne, die das Regenwasser aufnimmt.

In der kommenden Woche sollen dann die verschieden Asphaltschichten folgen. Dass die Straße in mehreren Schichten aufgebaut wird, ist für den sogenannten Lastabtrag wichtig. Der Boden muss das Gewicht von Autos und Lkw gleichmäßig aufnehmen können. Auf der Neuenrader Straße fahren viele Lastwagen, die schwere Ladung transportieren. Wegen der Sperrung müssen sie derzeit bis zu 45 Kilometer lange Umwege in Kauf nehmen. Deshalb dürften sich gerade die Lkw-Fahrer über eine Wiederöffnung der Neuenrader Straße freuen. 

Verkehr wird an Ampelschaltung angebunden

Sobald die Asphaltschichten verbaut sind, soll die Neuenrader Straße nämlich im Kreuzungsbereich vor dem VDM-Werk wieder freigegeben werden. Der Verkehr wird dann an die Ampelschaltung der Kreiselbaustelle angebunden, was für längere Wartezeiten sorgen könnte. 

Wann genau die Anbindung erfolgen werde, konnte Markus Goreski noch nicht sagen. Frühestens möglich werde es vermutlich Mitte Oktober sein, wenn die Straße wieder asphaltiert ist. Im oberen Bereich wurde nur die linke Fahrbahnseite saniert. Die rechte Seite möchte der Landesbetrieb Straßen.NRW in einigen Jahren gemeinsam mit der Hangbrücke erneuern lassen.

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