Ein Ende ist in Sicht

Im Versetal ist ein Ende der Bauarbeiten in Sicht.

WERDOHL ▪ Das gab es lange nicht: positive Meldungen von der Baustelle im Versetal. Ein Ende ist offensichtlich in Sicht. Es tut sich etwas. Wieder ist ein Abschnitt fertig gestellt. Wenn alles gut läuft sind ab Anfang August Staus, besorgte Einzelhändler und genervte Anwohner Geschichte. Denn dann soll nach Auskunft von Michael Neumann, Projektleiter StraßenNRW, auch der letzte von insgesamt 13 Bauabschnitten fertiggestellt sein.

„Es ist schon eine sehr emotionallastige Baustelle“, erklärt Neumann. Mehrfach gab es Ärger. Bauabschnitte verzögerten sich, der Informationsfluss wurde immer wieder von Anwohnern und Einzelhändlern kritisiert. Vor einigen Wochen spitzte sich die Lage dann zu. Den Einzelhändlern, die mittlerweile durch die Baustelle ihre Existenz bedroht sehen, sowie Anwohnern und Autofahrern war aufgefallen, dass zwischenzeitlich nur sehr wenige Arbeiter auf der Baustelle beschäftigt waren. „Ich habe Verständnis für die Kleinhändler. Die Baudisposition ist jedoch Sache der Baufirma. Ich gehe jedoch davon aus, dass diese den Personaleinsatz durchaus mit Bedacht plant“, so Neumann. Dennoch kann er die Kritik nachvollziehen. Es sei tatsächlich immer wieder zu Verzögerungen gekommen, die die Geduld auf eine harte Probe stellten. Schuld daran seien beispielsweise Abschnitte bei denen Kopfsteinpflaster unter der Fahrbahn gefunden wurde und der harte Winter.

Fertig gestellt ist bereits der Bereich Osmecke/Blumenstraße. Nun folgt der Bereich bis Mühlenweg/Otto-Spelsberg-Straße. Hier beginnen die Fräsarbeiten. Parallel laufen Felssicherungsarbeiten. „Diese kommen gut voran. Damit liegen wir voll im Zeitplan“, berichtet Neumann über den aktuellen Stand.

Lydia Machelett

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