Versehrtensportgemeinschaft wird aufgelöst

WERDOHL ▪ Ratlose Gesichter während der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Versehrten-Sportgemeinschaft: Obwohl die Auflösung des Vereins der einzige Punkt auf der Tagesordnung war, lieferte der Vorstand am vergangenen Freitag im „Haus Werdohl“ eine abendfüllende Hängepartie ab.

Dass die Abwicklung nun doch am 1. April in Kraft treten wird, war zunächst alles andere als ausgemacht.

Gleich zu Beginn der Sitzung trat der 1. Vorsitzende Werner Simski von seinem Posten zurück, ohne überhaupt in die Tagesordnung einzusteigen. Zudem stimmten von den 49 anwesenden Mitgliedern auf einmal 36 für den Fortbestand des Vereins. Hierfür hätte es allerdings einer veränderten Tagesordnung und der Wahl eines neuen Vorstands bedurft. „Wenn wir weiter existieren wollen, müssen wir jemanden finden, der Verantwortung übernimmt“, sagte dazu der langjährige Vorsitzende Werner Scholz. Allerdings würden dem Verein zudem die Übungsleiter und Rettungsschwimmer fehlen.

Schließlich gelang es dem 2. Vorsitzenden Friedel Stolte doch noch, die Mitglieder von der Auflösung des Vereins zu überzeugen. Sie wurde einstimmig angenommen.

Am 17. März kommen die Mitglieder der Versehrten-Sportgemeinschaft ein letztes Mal zu ihrem Jahresabschlussfest im „Haus Werdohl“ zusammen. „Vielleicht wird dann auch darüber gesprochen, was mit den Übungsgeräten geschehen soll“, sagte Friedel Stolte. ▪ Jari Wieschmann

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